Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Master-Studiengang für Ärzte: Krankenhausmanagement

21.08.2000


Die Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen bietet mit ihrem neuen Master-Studiengang "Krankenhausmanagement für Fachärzte" erstmals in Deutschland einen Studiengang an speziell für Ärzte in Leitungsfunktionen.

Der Fachbereich Gesundheitswesen an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein Westfalen (KFH NW) richtet ab dem Sommersemester 2001 einen neuen, berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang "Krankenhausmanagement für Fachärzte" ein. Das Angebot richtet sich an Fachärzte, die schon in Leitungsfunktionen stationärer oder vergleichbarer Einrichtungen tätig sind oder im Rahmen ihres Karriereaufbaus solche Funktionen anstreben. Das Studium ermöglicht dieser Personengruppe erstmals in Deutschland eine zweite akademische Qualifikation, die sie für ihre speziellen Leitungsfunktionen besonders ausweist. Der Studiengang ist ein Kooperationsprojekt des Fachbereichs Gesundheitswesen (Köln) mit dem Deutschen Krankenhausinstitut (Düsseldorf). Das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW hat diesen Studiengang als Master-Studiengang genehmigt, der mit dem akademischen Grad "Master of Hospital Administration" abschließt.

Das Studium ist auf vier Semester angelegt. Es ist modularisiert aufgebaut und umfasst 792 Stunden. Diese verteilen sich auf insgesamt 24 Lehrwochenenden, vier Präsenzwochen und eine Masterarbeit von 150 Stunden. Der neue Master-Studiengang umfasst die Fächer allgemeine und spezielle Krankenhausbetriebslehre, Management, Arbeits-, Betriebs- und Organiations-Psychologie, Recht, Qualitätsmanagement, organisationale Medizin und Ethik. Studienort ist Köln. Die Studiengebühren betragen rund 19.000 Mark. Studiengangsleiter ist Professor Dr. med. Marcus Siebolds.

Das Studium wird stark projektorientiert ablaufen, um die Übertragung der erworbenen Kompetenzen in das eigene Handeln zu fördern. Hierbei nutzt der Fachbereich seine intensiven Erfahrungen im Qualitätsmanagement von akademischen Lehr- und Lernprozessen. Die persönliche Betreuung ist ein Schwerpunkt des Studienkonzeptes. Sie erfolgt durch regelmäßige Leitungssupervision durch ausgewiesene Experten und die regelmäßige Studienberatung durch einen Bezugsdozenten. Die Masterarbeit soll ein Projekt wissenschaftlich darstellen und reflektieren, das der Studierende in seiner Organisation durchführt. Damit soll der Transfer des Studienprozesses in das eigene Leitungshandeln gefördert werden.

Weitere Informationen bei:
Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen
Abteilung Köln - Fachbereich Gesundheitswesen
Wörthstr. 10
50668 Köln

Tel.: 0221-7757-196
Fax.: 0221-7757-128
E-Mail: m.siebolds@kfhnw-koeln.de

Bernhard Schorn |

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Bei Celisca entsteht das Labor der Zukunft
19.12.2016 | Universität Rostock

nachricht Bildung 4.0: Die Welt des digitalen Lernens: Smartphones und Virtual Reality im Unterricht
14.12.2016 | Fachhochschule St. Pölten

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie