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RWTH Aachen und Forschungszentrum Jülich vereinbaren Zusammenarbeit mit der Universität Berkeley

04.09.2008
Pinkwart: Heute ist ein guter Tag für die Spitzenforschung in Nordrhein-Westfalen

Das von der RWTH Aachen und dem Forschungszentrum Jülich gemeinsam getragene Ernst-Ruska-Centrum für Mikroskopie hat eine Kooperation mit dem Nationalen Zentrum für Elektronenmikroskopie (NCEM) der Universität von Kalifornien in Berkeley vereinbart.

Das Ernst-Ruska-Centrum und das NCEM werden gemeinsame Studien zur Entwicklung und Verbesserung von Methoden für die Materialforschung durchführen. Die Universität Berkeley gehört zu den renommiertesten Forschungsuniversitäten der USA.

Die Vereinbarung wurde am heutigen Donnerstag in Aachen im Beisein von Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart unterschrieben. Pinkwart sagte: "Ich freue mich, dass die beiden weltweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie ihre Zusammenarbeit besiegelt haben. Dabei finde ich es besonders bemerkenswert, dass ein wesentliches Ziel der Kooperation die Ausbildung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist. Heute ist ein guter Tag für die Spitzenforschung in Nordrhein-Westfalen."

Der Minister betonte: "Für einen ehrgeizigen Innovationsstandort wie Nordrhein-Westfalen ist es entscheidend, welche Partner die Forschungseinrichtungen des Landes für die Zusammenarbeit gewinnen können. In der weltweiten Konkurrenz werden nur die gut mithalten können, die strategische Allianzen mit starken Partnern eingehen." Die nordrhein-westfälischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen seien dabei gut aufgestellt. Das zeigten auch die beiden Kooperationsvereinbarungen, die auf seiner Delegationsreise in die USA im Juni geschlossen worden seien.

Im Rahmen der USA-Reise hatten die Krebsforscher der Universitätskliniken Köln und Bonn eine weitreichende Zusammenarbeit mit dem Krebszentrum der Universität Pittsburgh (Pennsylvania) vereinbart- einem der erfolgreichsten Krebszentren der USA. Die Universitätsallianz Metropole Ruhr, zu der die Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen gehören, unterschrieben einen Kooperationsvertrag mit der Universität von Pennsylvania. Die private Forschungsuniversität in Philadelphia gehört zu den acht amerikanischen Elite-Universitäten.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

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