Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsame Investition in die Zukunft: DAAD und Siemens bauen ihre Stipendien-Programme weiter aus

20.06.2002


DAAD/Siemens - Initiative für junge Ingenieure aus Mittel- und Osteuropa II und DAAD/ Siemens Scholarship Program ASIA 21st Century II - so heißen zwei neue Stipendien-Programme, mit denen der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und die Siemens AG ihre erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Ausbildung junger ausländischer Ingenieure fortführen. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden vom Generalsekretär des DAAD, Dr. Christian Bode, und dem Siemens-Personalvorstand, Professor Peter Pribilla, unterzeichnet. Annähernd 100 junge Studierende aus 16 Ländern Mittel- und Osteuropas sowie Asiens sollen im Rahmen dieser Programme Stipendien bekommen.

... mehr zu:
»DAAD »Stipendiat »Stipendium

Die neuen Stipendien-Programme sind zusammen mit rund 2,5 Millionen Euro ausgestattet. Bis zum Jahr 2007 wird Siemens etwa 1,7 Millionen Euro bereitstellen; der DAAD beteiligt sich mit rund 0,8 Millionen Euro. Die Stipendiaten erhalten damit die Möglichkeit, in einem der zahlreichen englischsprachigen Studienprogramme deutscher Hochschulen innerhalb von 24 Monaten einen international anerkannten Master-Abschluss zu erwerben. Um den Studenten die Ankunft in Deutschland und den Einstieg in das Hochschulleben zu erleichtern, werden ihnen zweimonatige Sprachintensivkurse angeboten.

Die Zusammenarbeit zwischen dem DAAD und der Siemens AG startete bereits 1998. Im Rahmen des Programms DAAD-Siemens Scholarship Program ASIA 21st Century konnten 1999 die ersten 17 Stipendien an junge Studierende aus China, Indien, Indonesien, Korea und Thailand vergeben werden. Diese Stipendiaten haben ihre Master-Studien inzwischen abgeschlossen. Einige stehen im Berufsleben, andere streben eine Promotion an. In den Jahren 2000 bis 2002 wurden weitere 63 Stipendien an Studenten aus China, Hongkong, Indonesien, Indien, Korea, Taiwan, Thailand und Vietnam vergeben. Insgesamt können somit bereits 80 junge Ingenieure aus Asien in Deutschland studieren. Im Zeitraum 2003 bis 2005 sollen weitere 54 Kandidaten ein Stipendium erhalten.


Außerdem nahmen in den Jahren 2000 bis 2002 54 junge Ingenieure aus den Ländern Mittel- und Osteuropas mit Unterstützung dieses Programms ihr Masterstudium in Deutschland auf. Weitere 42 Stipendiaten werden im Rahmen der Neuauflage des Programms in den Jahren 2003 bis 2005 folgen. Insbesondere unter den russischen Nachwuchskräften ist das Interesse an dem Programm riesig: dort stieg die Zahl der Bewerber um einen Stipendienplatz im Jahr 2002 um 100%.

Gute Tradition ist es inzwischen, alle DAAD-Siemens-Stipendiaten einmal jährlich zu einem größeren Treffen einzuladen. In diesem Jahr werden vom 25. bis 27. Oktober etwa 75 DAAD-Siemens-Stipendiaten aus Asien, Mittel- und Osteuropa in Dresden zusammentreffen, um miteinander ins persönliche und fachliche Gespräch zu kommen. Der DAAD und die Siemens AG bereiten die Veranstaltung gemeinsam mit der Technische Universität Dresden vor. Vorgesehen sind u.a. die Übergabe der Stipendienurkunden an die Stipendiaten des Jahrgangs 2002 in feierlichem Rahmen, eine Exkursion zur Infineon AG, ein Austausch über die Erfahrungen im Studium und ein landeskundliches Begleitprogramm.

Melanie Hildebrandt | idw
Weitere Informationen:
http://idw-online.de/public/www.daad.de

Weitere Berichte zu: DAAD Stipendiat Stipendium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Digitale Bildung im Unterricht: Was Lehrer und Schüler von der Schul-Cloud erwarten
11.12.2017 | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

nachricht Neues Computerprogramm hilft bei Lese-Rechtschreibschwierigkeiten
13.11.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Im Focus: Realer Versuch statt virtuellem Experiment: Erfolgreiche Prüfung von Nanodrähten

Mit neuartigen Experimenten enträtseln Forscher des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und der Technischen Universität Hamburg, warum winzige Metallstrukturen extrem fest sind

Ultraleichte und zugleich extrem feste Werkstoffe – poröse Nanomaterialien aus Metall versprechen hochinteressante Anwendungen unter anderem für künftige...

Im Focus: Geburtshelfer und Wegweiser für Photonen

Gezielt Photonen erzeugen und ihren Weg kontrollieren: Das sollte mit einem neuen Design gelingen, das Würzburger Physiker für optische Antennen erarbeitet haben.

Atome und Moleküle können dazu gebracht werden, Lichtteilchen (Photonen) auszusenden. Dieser Vorgang verläuft aber ohne äußeren Eingriff ineffizient und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

11.12.2017 | Verfahrenstechnologie

Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet

11.12.2017 | Förderungen Preise

Der Buche in die Gene schauen - Vollständiges Genom der Rotbuche entschlüsselt

11.12.2017 | Biowissenschaften Chemie