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BMBF fördert Verbundprojekt zur Molekularen Diagnostik von Hirntumoren

27.03.2008
Im Rahmen des Förderprogramms "Molekulare Diagnostik" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) war das von Prof. Dr. Guido Reifenberger, Institut für Neuropathologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, koordinierte Verbundprojekt mit dem Titel "Prognostische und prädiktive Validierung molekularer Marker für Patienten mit primären Hirntumoren" erfolgreich.

Beteiligt an dem Verbundprojekt sind neben dem Institut für Neuropathologie der Heinrich-Heine-Universität die klinischen Kooperationseinheiten Neuroonkologie (Prof. W. Wick) und Neuropathologie (Prof. A. von Deimling) des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg sowie die Firma Oncoscreen in Jena.

Übergeordnetes Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, die Rolle molekularer Marker für das Ansprechen auf adjuvante Radio- und Chemotherapie und die Prognose von Patienten mit bösartigen Gliomen zu klären. Dies erfolgt im Rahmen einer von der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft durchgeführten prospektiven, randomisierten und multizentrischen Phase III Studie (NOA-04), an der mehr als 300 Gliompatienten teilgenommen haben.

Die im Verbund geplanten wissenschaftlichen Untersuchungen sollen einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der molekularen Diagnostik und der darauf aufbauenden, individuell angepassten Behandlung von Patienten mit einem bösartigen Gliom erbringen. Insgesamt will das BMBF das Verbundvorhaben mit etwas mehr als 900.000 Euro für 3 Jahre fördern, wovon 330.000 Euro auf die Düsseldorfer Arbeitsgruppe entfallen werden.

Rolf Willhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-duesseldorf.de/
http://www.bmbf.de

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