Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

18 Millionen Euro für mehr Unternehmensgründungen und schnellere Prototypenentwicklung an Hochschulen

07.03.2008
Start des Förderwettbewerbs "Transfer.NRW: Science-to-Business PreSeed"

Das Innovationsministerium hat heute den ersten Teil des Förderwettbewerbs Transfer.NRW ausgeschrieben. Ziel des Wettbewerbs "Science-to-Business PreSeed" ist es, in einer sehr frühen Phase Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an nordrhein-westfälischen Hochschulen zu unterstützen, ihre Forschungsergebnisse in Richtung Marktfähigkeit weiterzuentwickeln. PreSeed fördert die Phase nach der Patentierung eines Forschungsergebnisses hin zur Entwicklung eines Prototypen - eine Phase also, in der es besonders schwierig ist, privates Kapital zu finden.

"Der Wettbewerb soll den Weg vom Forschungsergebnis zum marktfähigen Produkt erleichtern und verkürzen", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart in Düsseldorf. "Die beste Idee ist die, die auch umgesetzt wird." Die PreSeed-Förderung soll es Forscherteams an den Hochschulen in Nordrhein-Westfalen ermöglichen, aus ihren Forschungsergebnissen marktfähige Produkte, Dienstleistungen und Prototypen zu entwickeln, die darauf aufbauende Geschäftsidee zu veräußern oder mit ihr ein Unternehmen zu gründen.

Bis 2012 stehen insgesamt 18 Millionen Euro für den Wettbewerb zur Verfügung. Der Wettbewerb soll jährlich ausgeschrieben werden. Die aktuelle erste Wettbewerbsrunde hat ein Volumen von 3,9 Millionen Euro. Gefördert werden Verwertungskonzepte über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren mit bis zu 180.000 Euro. Interessierte Wissenschaftler können sich mit einer Antragsskizze bis zum 26. Mai 2008 bewerben. Eine unabhängige Fachjury wählt die besten Vorhaben aus, die dann zur Antragstellung aufgefordert werden.

... mehr zu:
»Forschungsergebnis »Transfer

"Science-to-Business PreSeed" ist der erste Teil des Förderwettbewerbs Transfer.NRW. Der zweite Teil des Wettbewerbs wird sich vorrangig an Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen richten und soll in der ersten Hälfte 2008 ausgeschrieben werden. Transfer.NRW gehört zu einer Reihe von Wettbewerben, die das Innovationsministerium in diesem Jahr startet. Als erstes wurde im Februar der Wettbewerb für Nano-, Microtechnologien und innovative Werkstoffe ausgelobt. Wettbewerbe in den Zukunftsfeldern Biotechnologie und Energietechnik folgen in den kommenden Wochen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de/wettbewerbe

Weitere Berichte zu: Forschungsergebnis Transfer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

nachricht Projekt DISTELL erforscht digitale Hochschulbildung
26.01.2017 | Hochschule Esslingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie