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25 Millionen für Spitzenforschung an Niedersachsens Universitäten

21.11.2008
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen des Förderprogramms "Sonderforschungsbereiche" rund 25 Millionen für Verbundprojekte der Spitzenforschung an Niedersachsens Hochschulen zur Verfügung gestellt.

"Die Tatsache, dass alle vier eingereichten niedersächsischen Verbundprojekte gefördert werden, stellt erneut die hohe Qualität unserer Spitzenforschung unter Beweis", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann

Konkret geht es um die Einrichtung des neuen Sonderforschungsbereichs "Funktionalität kontrolliert durch Organisation in und zwischen Membranen" an der Universität Göttingen, für den die DFG 6,2 Millionen Euro bereitstellt.

In dem interdisziplinär ausgerichteten Verbundprojekt arbeiten Wissenschaftler der Fakultäten für Chemie, Physik und Mathematik sowie das Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie zusammen. Im Zentrum der Forschungsarbeiten stehen biologische Membranen.

Außerdem hat die DFG zwei Fortsetzungsanträge genehmigt, die von niedersächsischen Hochschulen eingereicht worden sind.

Für die Fortsetzung des Sonderforschungsbereichs "Komplexe Strukturen in kondensierter Materie von atomarer bis mesoskopischer Skala" erhält die Universität Göttingen für die nächsten 4 Jahre 7,9 Millionen Euro. Hier erforschen Wissenschaftler in verschiedenen experimentellen und theoretischen Teilprojekten die physikalischen und chemischen Grundlagen nanostrukturierter Materialien.

An der Universität Hannover wird der bereits bestehende Sonderforschungsbereich "Prozesskette zur Herstellung präzisionsgeschmiedeter Hochleistungsbauteile" in den nächsten 3 Jahren mit 7,1 Millionen Euro gefördert. Im Mittelpunkt dieses ingenieurwissenschaftlichen Forschungsverbundes steht das Präzisionsschmieden zur Herstellung von Hochleistungsbauteilen.

Daneben fördert die DFG den Sonderforschungsbereich zur Blechmassivumformung, an dem Wissenschaftler an den Standorten Hannover, Erlangen-Nürnberg und Dortmund miteinander kooperieren.

Ziel dieses Verbundprojektes ist es, im Maschinenbau eine neue Fertigungstechnologie zu entwickeln. Die neuen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, den Fertigungs- und Technologiestandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zu stärken. In diesem Verbundprojekt stellt die DFG der Universität Hannover insgesamt 3,7 Millionen Euro für die Jahre 2009 bis 2012 zur Verfügung.

Meike Ziegenmeier | idw
Weitere Informationen:
http://www.mwk.niedersachsen.de

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