Von Menschen und Maschinen: Fit für Industrie 4.0

Das Lernumfeld 4.0 ist ein Teil eines Schulungskonzeptes, das Rittal für das neue Werk in Haiger entwickelt hat. Hier lernen die Mitarbeiter, wie Mensch, Maschine und digitale Prozesse in einer modernen Fertigung zusammenwirken. Quelle Rittal GmbH & Co. KG

Ein gängiges Vorurteil besagt: Digitalisierung ist gut, solange es nicht um Arbeitsplätze geht. Doch was bedeutet die Digitalisierung für die Mitarbeiter eines Unternehmens, das umstellt, sich neu ausrichtet, vernetzt und digitalisiert?

Für Rittal ist klar: Auf die Menschen kommt’s an, wenn es um Maschinen geht. Deshalb investiert das Unternehmen in Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für seine Mitarbeiter.

Wie sieht sie aus, die Arbeitswelt von morgen? Voller Roboter und Maschinen, die selbstständig produzieren, denken und sogar lernen?

Fast. Im Rittal Werk Haiger etwa sind mittlerweile über 100 High-Tech Maschinen zur Fertigung von Schaltschränken aufgestellt. Und gerade hier sind die Menschen jetzt wichtig.

Warum? Weil jede Maschine im Prozess geführt und kontinuierlich verbessert werden muss. Jeder Produktionsprozess muss überwacht und die pünktliche Abfertigung sichergestellt werden. Störungen sollen erst gar nicht auftreten. Und falls das doch einmal vorkommt, müssen sie schnell beseitigt werden.

Dass vernetzte Prozesse, digitale Workflows und Software-Tools bisher nicht unbedingt zum Tagesgeschäft jedes Rittal Mitarbeiters gehörten, wissen auch die Mitarbeiter der unternehmenseigenen Loh Academy – und haben daher zahlreiche Seminare, Workshops und Fortbildungen mit dem Schwerpunkt Digitalisierung entwickelt:

„Die Mitarbeiter lernen, wie Mensch, Maschine und digitale Prozesse in einer modernen Fertigung zusammenspielen – und dass sie selbst ein unverzichtbarer Bestandteil dieses Miteinanders sind“, so Gero Düweke, Projektleiter Qualifizierung im Werk Haiger:

„Die Bereitschaft zur Veränderung und die Freude am Lernen sind die besten Voraussetzungen. Viele digitale Anwendungen sind ja im privaten Umfeld längst bekannt und selbstverständlich. Auf diese Erfahrungen kann man im beruflichen Umfeld aufbauen.“

Für jeden Mitarbeiter sind bestimmte Schulungsmodule vorgesehen, von kurzen Lerneinheiten bis zu mehrtägigen Lehrgängen. Und danach? Dann legen die Mitarbeiter von Rittal nicht mehr an jeder Seite des Schaltschranks Hand an. Stattdessen steuern und lenken sie nicht nur die Maschinen, sondern den ganzen digitalen Produktionsprozess.

Über Rittal

Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal sind in über 90 Prozent aller Branchen weltweit zu finden, etwa im Maschinen- und Anlagenbau, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche.

Zum breiten Leistungsspektrum des Weltmarktführers gehören konfigurierbare Schaltschränke, deren Daten im gesamten Produktionsprozess durchgängig verfügbar sind. Intelligente Rittal Kühllösungen mit bis zu 75 Prozent geringerem Energie- und CO2-Verbrauch können mit der Produktionslandschaft kommunizieren und ermöglichen vorausschauende Wartungs- und Servicekonzepte. Innovative IT-Lösungen vom IT-Rack über das modulare Rechenzentrum bis hin zu Edge und Hyperscale Computing Lösungen gehören zum Portfolio.

Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau. Rittal liefert in Deutschland binnen 24 Stunden zum Bedarfstermin – punktgenau, flexibel und effizient.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 80 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2017 einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro. Zum zehnten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2018 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2018 bereits zum dritten Mal in Folge zu den bundesweit besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com.

Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn

www.rittal.de

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