Comarch erstellt schlüsselfertiges WiMAX-Netzwerk für Promonte

Das Projekt umfasst drei Aufgabenbereiche: die Konstruktion des WiMAX-Transportnetzwerkes, die Errichtung des Zugangs zur WiFi-Infrastruktur sowie die Bereitstellung der nötigen Basisausstattung (OSS/BSS-Systeme, Routing und Switching).

Für die Errichtung des WiMAX-Netzwerkes wurden in sieben Großstädten des Landes WiMAX-Basisstationen installiert. Die Reichweite des Netzwerkes wurde zudem mit Hilfe des Aufbaus von WiFi-Zugangsinfrastruktur in Touristengebieten, wie z.B. Hotelanlagen oder belebten Plätzen, vergrößert. In den Gebieten, welche nicht durch die WiMAX-Technologie abgedeckt sind, wird der Zugang durch integriertes WiFi per UMTS-Übertragung ermöglicht.

„Das Projekt ist aus Sicht eines Softwarekonzerns und Systemintegrators einzigartig, da es nicht nur die Bereitstellung von Anwendungen für die Verwaltung von Diensten und Teilnehmern erfordert hat, sondern auch die Konstruktion der gesamten WiMAX-Netzwerkinfrastruktur.

Der straffe Zeitplan mit einer Vorgabe von insgesamt drei Monaten hat von beiden Seiten vollen Einsatz verlangt. Der erfolgreiche Start wurde letztlich besonders durch die enge Kooperation zwischen Comarchs Ingenieuren, Telenors R&I-Experten und Promontes professionellen Mitarbeitern begünstigt. Es freut uns zu sehen, dass Promonte modernste Technologie in die Region bringt und damit immer mehr Menschen problemlosen Internetzugang verschafft.“ sagt Piotr Piatosa, Vizepräsident des Telekommunikationssektors von Comarch.

Die Konstruktion des Netzwerkes wurde vor allem durch das schnell und einfach einsetzbare Comarch Billing System begünstigt und ermöglichte Promonte, das landesweite WiMAX-Projekt in Montenegro umzusetzen. Innerhalb von zweieinhalb Monaten hat Comarch die Infrastruktur aufgebaut und das Business Support System integriert. In Folge dessen konnten die ersten Internetdienste in Montenegros Großstädten, darunter Podgorica und die größten Ferienorte an der Küste, mit der WiMAX-Technologie starten.

Nicht nur Vertragskunden von Promonte, sondern auch Touristen können dadurch von schnellen Internetverbindungen profitieren. Das Netzwerk wurde hierfür mit verschiedenen Zugangsarten ausgestattet, eingeschlossen Geschäfts-, Privat- und Gast-Zugänge. Die Kosten für Gast-Zugänge können über verschiedene Zahlungsmodalitäten, wie z.B. Scratch Cards oder Premium-SMS, beglichen werden.

Promonte ist der führende Anbieter mobiler Telekommunikationsdienste in Montenegro. Das Unternehmen wurde am 10. Juli 1996 als Teil der Telenor-Familie gegründet und ist seit dem 11. August 2004 einhundertprozentige Tochter. Seit der Markteinführung von GSM im Jahr 1996 gilt Promonte als innovativer Anbieter qualitativ hochwertiger Produkte und Leistungen, die sich durch einfache Tarifstrukturen und Benutzerfreundlichkeit auszeichnen.

Das Unternehmen hat Lizenzen für GSM, 3G und die WiMAX-Technologie und bietet vorrangig Mobilfunk, Roaming, Value-Added Services und mobile Datendienste über GPRS-EDGE-3G-HSDPA-WiMAX-WiFi auf Prepaid- oder Vertragsbasis an.

Kontakt:

Anja Solf
Pressereferentin
Tel.: +49 351 3201 3207
Mobil: +49 163 5902 403
E-Mail: anja.solf@comarch.com

Media Contact

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Unternehmensmeldungen

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mit Lasern in eine mobile Zukunft

Das EU-Infrastrukturprojekt NextGenBat hat ambitionierte Ziele: Die Performance von mobilen Energiespeichern wie Batterien soll mit neuen Materialien und laserbasierten Herstellungsverfahren enorm gesteigert werden. Zum Einsatz kommt dabei ein Ansatz zur…

Aufbruch in die dritte Dimension

Lassen sich auch anspruchsvolle Metallbauteile in Serie produktiv und reproduzierbar 3D-drucken? Forschende aus Aachen bejahen diese Frage: Sie transferierten am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das zweidimensionale Extreme Hochgeschwindigkeits-Laserauftragschweißen EHLA auf…

Motorenforscher starten Messkampagne mit klimaneutralem Wasserstoff

„Wasserstoff und daraus erzeugte synthetische Kraftstoffe werden ein zentraler Baustein der maritimen Energiewende sein“, davon ist Professor Bert Buchholz von der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik der Universität Rostock fest…

Partner & Förderer