Walzenvorschub: Schneller ist keiner

Realisiert wird die Schnelligkeit durch zwei in Reihen angeordneten Torquemotoren. Diese zwei lagerlosen Direktantriebe ermöglichen nicht nur höhere Geschwindigkeits- und Beschleunigungswerte, sondern generieren durch den Wegfall von Kupplung und Getriebe entscheidende Vorteile in Bezug auf die Reduzierung der Massenträgheit und nicht zuletzt im Wartungs- und Instandsetzungsbereich, heißt es von Kemmerich. Die Ansteuerung erfolgt über zwei Achsmodule, die mittels einer Schnittstelle konfiguriert und synchronisiert werden.

Die Vorschubwalzen sind als Zylinder ausgebildet und besitzen eine Oberfläche mit sehr guten Kontakteigenschaften. Das sorgt für einen optimalen Grip und führt zu einem idealen Einzugsverhalten bei Bändern.

Die Walzenlüftung erfolgt hydraulisch und ist für jede Oberwalze separat zu regeln. Sie stellt sich automatisch auf unterschiedliche Banddicken ein und arbeitet anschlagfrei, so das Unternehmen. Der Walzendruck kann über ein Proportionalventil eingestellt werden.

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