Von Produktpiraterie bis Ideen-Schutz: Mit Experten über Patent- und Innovationsschutz diskutieren

Die Veranstaltung wird getragen von Spezialisten aus Wissenschaft und Praxis, der Patentverwertungsagentur der saarländischen Hochschulen und von Absolventen des Zertifikats „Patent- und Innovationsschutz“.

Zu der kostenlosen Veranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
16. und 17. Juli, Campus Saarbrücken, jeweils ab 10 Uhr, Fakultätssitzungssaal der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Gebäude B4 1, Saal 0.17)

Programm (und Möglichkeit der Anmeldung zu gemeinsamen Essen):
http://www.uni-saarland.de/patent-und-innovationsschutz

Wie können neue Arzneien, Klebstoffe, Computergrafiken oder Gerüche und Geschmack geschützt werden? Welchen Schaden hat die deutsche Industrie durch Marken-, Urheber- und Patentrechtsverletzungen? Wie schützen Doktoranden ihre Erfindungen am Arbeitsplatz?

Solche Fragen rund um Patente und Innovationsschutz stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 16. und 17. Juli. In Vorträgen führen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, Patentanwälte wie auch die diesjährigen Absolventen des Zertifikats „Patent- und Innovationsschutz“ in die Themen ein, die im Anschluss diskutiert werden.

So werden unter anderem Dr. Jörg Thomaier, Chefberater für Geistiges Eigentum bei der Bayer Group, über „Patentschutz in der Industrie am Beispiel der Bayer AG“ sprechen. Elke Hoffmann leitet bei Villeroy & Boch den Bereich Schutzrechte und wird einen Einblick in den weltweiten Kampf gegen Produktpiraterie geben. Dr. Karsten Schmidt, Richter am saarländischen Oberlandesgericht, wird über den verbissenen Kampf um eine Produktbezeichnung berichten.

Die rechtswissenschaftlichen Lehrstühle der Professoren Roland Michael Beckmann, Michael Martinek und Stephan Weth sowie die Patentverwertungsagentur der saarländischen Hochschulen, die gemeinsam das Zertifikat „Patent- und Innovationsschutz“ anbieten, veranstalten die Saarbrücker Patent- und Innovationsschutztage.

Hintergrund:
Das Zertifikat „Patent- und Innovationsschutz“, das im kommenden Wintersemester erneut startet, ist bundesweit einmalig. In Deutschland gibt es auf diesem Gebiet nur sehr wenige Ausbildungsmöglichkeiten. Dabei wird in der Praxis Know-how über den Schutz geistigen Eigentums immer wichtiger. Unternehmen suchen Mitarbeiter mit solchem Wissen. Die Zusatzqualifikation wendet sich an Studenten, Doktoranden, Wissenschaftler aller Fachrichtungen – vor allem der MINT-Fächer – an Uni-Mitarbeiter wie auch an Gasthörer: In zwei Semestern erwerben sie praxisnah juristische Kenntnisse über Schutzrechte und entwickeln Gespür für typische Fallstricke und rechtliche Probleme. Wer will, kann die vier Module des Programms auch flexibel über einen längeren Zeitraum verteilen. Studenten von Bachelor- und Master-Studiengängen können hier Credit Points fürs Studium sammeln.
http://www.uni-saarland.de/patent-und-innovationsschutz

Kontakt:
Privatdozent Dr. Michael Anton, Ass. Iur. Dominic Broy und Dr. Stefan Knerr:
Tel.: 0681-302-3555; E-Mail: PatInS@uni-saarland.de

Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de/patent-und-innovationsschutz

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Claudia Ehrlich Universität des Saarlandes

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