Sportwissenschaft 4.0: Wenn Mensch und Computer gemeinsam trainieren

Ganganalyse mit Sensorik Foto: Universität Magdeburg

Ob Trainingsroboter für die Rehabilitation von Patienten mit neurologischen Störungen, computergestützte Spielanalysetools für den Leistungssport oder Apps mit virtuellen Trainingsszenarien für den individuellen Freizeitsportler: moderneste Kommunikationstechnologien sind aus der zeitgemäßen Trainings- und der Sportwissenschaft nicht mehr wegzudenken.

Mit intelligenten Roboter-Athleten oder modernster Sensortechnik entwickeln Informatiker und Sportwissenschaftler gemeinsam immer bessere Verfahren, die die Möglichkeiten der Informationstechnologie mit den Anforderungen des Leistungs-, Freizeit- und Gesundheitssports verknüpfen.

Auf dem zum zweiten Mal an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg stattfindenden Symposium für Sportinformatik der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft Deutschland dvs werden Wissenschaftler aus ganz Deutschland die aktuellen Trends dieser kooperativen Mensch-Roboter-Kommunikation und Interaktion beleuchten.

WAS: 11. Symposium der Sektion Sportinformatik der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft dvs an der Universität Magdeburg
WANN: 14. September 2016, 14.00 Uhr bis 16. September 2016, 14.00 Uhr
WO: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Bereich Sportwissenschaft, Zschokkestraße 32, 39106 Magdeburg, Hörsaal 6

Schwerpunkt des wissenschaftlichen Austausches werden u.a. die neuesten Entwicklungen und Anwendungen von Sensortechnik für Sportgeräte mit Feedbackfunktion sein. Diskutiert wird auch die Frage, wie und wann das Trainieren in virtuellen Realitäten sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport zu Erfolgen führt.

Der Informatiker Dr. Tim Laue von der Universität Bremen wird zum Beispiel einen intelligenten Fußball-Roboter vorstellen. Der Biomechaniker Prof. Dr. Syn Schmidt von der Universität Stuttgart wird über die computergestützte Modellierung und Simulation menschlicher Bewegung sprechen und der Informatiker Prof. Dr. Guido Brunnett von der TU Chemnitz den Einsatz von Avataren und autonomen Agenten in der Sportwissenschaft erläutern. Der Elektrotechniker Prof. Dr. Ralf Lucklum von der Universität Magdeburg stellt verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Sensoren vor und Prof. Dr. Björn Eskofier von der Universität Nürnberg-Erlangen referiert über die neuen Trends bei tragbaren Computersystemen, so genannten Wearables.

Die Tagungsteilnehmer werden außerdem das Virtual Development and Training Centre des Fraunhofer-Instituts IFF Magdeburg besuchen, einem Kooperationspartner des Bereichs Sportwissenschaft der Universität Magdeburg.

Die Sportinformatik ist seit Jahren sowohl in der Forschung als auch in der Lehre ein wichtiger Bestandteil des Bereichs Sport und Technik / Bewegungswissenschaften in der Sportwissenschaft an der Otto-von-Guericke-Universität. Während des Symposiums werden Studierende des Studiengangs Sport und Technik ihre ersten wissenschaftlichen Ergebnisse in der Sportinformatik einer Jury vorstellen.

Mehr Informationen und Ansprechpartner finden Sie unter http://www.sportinformatik2016.ovgu.de

Die Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft e.V. (dvs) ist ein Zusammenschluss von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Sportwissenschaft, vorwiegend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. http://www.sportwissenschaft.de

Kontakt für die Medien: Prof. Dr. Kerstin Witte, Institut III: Sportwissenschaft, Sport und Technik / Bewegungswissenschaft, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391 67-54899, E-Mail: sportinformatik2016@ovgu.de

http://www.sportinformatik2016.ovgu.de
http://www.sportwissenschaft.de

Media Contact

Katharina Vorwerk idw - Informationsdienst Wissenschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Entwicklung von High-Tech Tech-Schattenmasken für höchsteffiziente Si-Solarzellen

Das Technologieunternehmen LPKF Laser & Electronics AG und das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) haben einen Kooperationsvertrag vereinbart: Gemeinsam werden sie Schattenmasken aus Glas von LPKF zur kostengünstigen Herstellung hocheffizienter…

Hitzewellen in den Ozeanen sind menschgemacht

Hitzewellen in den Weltmeeren sind durch den menschlichen Einfluss über 20 Mal häufiger geworden. Das können Forschende des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern nun belegen. Marine Hitzewellen zerstören Ökosysteme…

Was Fadenwürmer über das Immunsystem lehren

CAU-Forschungsteam sammelt am Beispiel von Fadenwürmern neue Erkenntnisse über die Regulation der angeborenen Immunantwort. Alle höheren Lebewesen verfügen über ein Immunsystem, das als biologischer Abwehrmechanismus den Körper vor Krankheitserregern und…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close