IT-Sicherheit – Wettlauf gegen die Zeit

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Am ersten Konferenztag spricht unter anderem Dr. Daniel Hamburg, Leiter der Abteilung Sicherheitsanalysen und Penetrationstests bei TÜV Rheinland, zu Herausforderungen und Lösungsansätzen hinsichtlich Informationssicherheit bei Stadtwerken.

Mit Einführung des IT-Sicherheitsgesetzes 2015 verpflichtet der Gesetzgeber Stadtwerke bzw. Energieversorger zur Einhaltung von Mindeststandards an IT-Sicherheit. Stadtwerke tragen zur allgemeinen Versorgungssicherheit bei und sind somit Betreiber kritischer Infrastrukturen, die ein hohes Maß an Sicherheit verlangen.

Vorfälle wie zum Beispiel Eingriff in die Steuerung von Netzen und Kraftwerken, Datenverlust oder Systemausfällen können schwerwiegende Folgen und hohe Kosten verursachen. Entsprechende IT-Sicherheitsbeauftragte können Betriebe dahingehend beraten und zertifizieren.

Was genau ein IT-Sicherheitsberater macht, dazu gibt Dr. Thilo Zieschang von der Firma Cybertrusion LLC am zweiten Konferenztag einen Erfahrungsbericht. Cybertrusion LLC ist spezialisiert auf Aus- und Weiterbildung im Bereich Cybersecurity.

„Wir unterstützen die IT-Sicherheitskonferenz gerne, finanziell und fachlich, denn wir können auf langjährige Praxiserfahrung im Bereich Security Consulting sowie in Forschung und Lehre zurückgreifen. Uns ist es ein besonderes Anliegen, künftige Sicherheitsspezialisten aus Deutschland für den internationalen Einsatz zu qualifizieren“, sagt Gründer und Ausbildungsleiter Dr. Thilo Zieschang.

Am dritten und letzten Tag der Fachtagung bleibt Zeit für praxisnahe Workshops. Mit dem Titel „Warum braucht eine Bank ein Data-Warehouse?“ möchte die Privatbank Berenberg Informatikstudenten für ihren Workshop gewinnen. Lennart Gamradt und Michael Kracht arbeiten in der Abteilung IT & IT Operations von Berenberg und erklären:

„Banken sind ein beliebtes Ziel für Cyberangriffe, die zum Teil erhebliche Schäden verursachen können. Aber auch innerhalb einer Bank ist der Umgang mit sensiblen Daten ein wichtiges Thema. Die Umsetzung von Schutzmaßnahmen ist aufwendig und teuer, wird aber teils sogar vom Gesetzgeber verlangt. Wir möchten auf der IT-Sicherheitskonferenz veranschaulichen, dass Daten und deren Sicherheit ein hoher Stellenwert zukommt und was es bei der Datenhaltung, -auswertung und -darstellung zu beachten gibt.“

Weitere Informationen zum Programm und zu den Referenten finden Interessierte unter www.it-sicherheitskonferenz.de. Die Teilnahmegebühr beträgt 100,00 Euro für die gesamte Konferenz inklusive Konferenzdinner am ersten Abend. Der Preis für ein Tagesticket liegt bei 70,00 Euro pro Person, enthalten sind Pausensnacks und ein Mittagessen. Mitglieder des Alumni e.V. der FH erhalten die Tickets rabattiert und für Studierende der FH Stralsund ist die Teilnahme kostenfrei.

Ansprechpartner für Medien

Veronika Packebusch idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Informationen:

http://www.fh-stralsund.de

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