Innovative Mobilität: Erster Fachtag „Traktion-E“ stellt Batterie und Antrieb in den Mittelpunkt

Forscher des Fraunhofer LBF haben ein leistungsstarkes 10 kWh Batteriesystem mit eigensicheren LFP-Zellen sowie integriertem Batterie-Managementsystem für das institutseigene Konzeptfahrzeug entwickelt und aufgebaut. Foto: Fraunhofer LBF/Raapke

Im Fokus dieses Fachtages stehen Expertenbeiträge aus Industrie und Forschung zum Stand der Technik und zu neuen Entwicklungen bei Batterie und Antrieb von Elektrofahrzeugen. Dabei stellt das Fraunhofer LBF sein neues generator-elektrisches Konzeptfahrzeug „GEV/one“ vor und gibt Einblicke in seinen neuen Systemprüfstand für Traktionsbatterien. Zur Abrundung bieten die Gastgeber den Teilnehmern ein „Fahrerlebnis Elektromobilität“ mit der institutseigenen Forschungsflotte von Elektrofahrzeugen.

Interessierte finden das detaillierte Programm und die Online-Anmeldung in Kürze unter www.lbf.fraunhofer.de

Zum fachlichen Austausch erwartet das Institut Zulieferer, Entwickler und Produzenten von Traktionsantrieben und -batteriesystemen sowie Fahrzeughersteller aus dem PKW- und Nutzfahrzeugbereich.

Die Veranstaltung findet im neuen „Zentrum für Systemzuverlässigkeit / Elektromobilität ZSZ-e“ statt, das am 26. März 2015 auf dem Fraunhofer LBF-Campus in Darmstadt-Kranichstein offiziell eröffnet wird. Für die Projektabwicklung stehen hier mehr als 4.000 Quadratmeter Nutzfläche, neue Büroarbeitsplätze, diverse Seminar- und Besprechungsräume sowie moderne Prüfanlagen zur Erforschung der Systemzuverlässigkeit zur Verfügung.

Im neuen Gebäude für dynamische Prüfungen findet der einzigartige Multiaxiale Schwingtisch für Traktionsbatterien MAST optimale Bedingungen. Dieser Prüfstand bietet neue Möglichkeiten für die laborgestützte Betriebslastensimulation mit überlagerten mechanischen, thermo-klimatischen und elektrischen Lasten.

Das Fraunhofer LBF entwickelt, bewertet und realisiert im Kundenauftrag maßgeschneiderte Lösungen für maschinenbauliche Komponenten und Systeme, vor allem für sicherheitsrelevante Bauteile und Systeme. Der Leichtbau steht dabei im Zentrum der Überlegungen. Neben der Bewertung und optimierten Auslegung passiver mechanischer Strukturen werden aktive, mechatronisch-adaptronische Funktionseinheiten entwickelt und proto-typisch umgesetzt.

Parallel werden entsprechende numerische sowie experimentelle Methoden und Prüftechniken vorausschauend weiterentwickelt. Die Auftraggeber kommen aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugbau, der Schienenverkehrstechnik, dem Schiffbau, der Luftfahrt, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Elektrotechnik, dem Bauwesen, der Medizintechnik, der chemischen Industrie und weiteren Branchen. Sie profitieren von ausgewiesener Expertise der rund 500 Mitarbeiter und modernster Technologie auf mehr als 11 560 Quadratmetern Labor- und Versuchsfläche an den Standorten Bartningstraße und Schlossgartenstraße.

Redaktion:
Anke Zeidler-Finsel
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Institutsleiter (komm.): Prof. Dr.-Ing. Tobias Melz
Bartningstraße 47
64289 Darmstadt
Telefon +49 6151 705-268
www.lbf.fraunhofer.de 
anke.zeidler-finsel@lbf.fraunhofer.de

Weiterer Ansprechpartner Presseservice:
Peter Steinchen
Telefon +49 761 38 09 68-27
steinchen@solar-consulting.de
Solar Consulting GmbH

Wissenschaftlicher Kontakt:
Dr. Chalid el Dsoki
Telefon +49 6151 705-8490
chalid.el.dsoki@lbf.fraunhofer.de
Fraunhofer LBF

Media Contact

Peter Steinchen Solar Consulting GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neutronen-basierte Methode hilft, Unterwasserpipelines offen zu halten

Industrie und private Verbraucher sind auf Öl- und Gaspipelines angewiesen, die sich über Tausende von Kilometern unter Wasser erstrecken. Nicht selten verstopfen Ablagerungen diese Pipelines. Bisher gibt es nur wenige…

Dresdner Forscher:innen wollen PCR-Schnelltests für COVID-19 entwickeln

Noch in diesem Jahr einen PCR-Schnelltest für COVID-19 und andere Erreger zu entwickeln – das ist das Ziel einer neuen Nachwuchsforschungsgruppe an der TU Dresden. Der neuartige Test soll die…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor,…

Partner & Förderer