Events und Messen im digitalen Zeitalter

Die Wissenschaftliche Konferenz Eventforschung zieht jedes Jahr zahlreiche Tagungsgäste an. Foto: Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre

Der Megatrend Digitalisierung verändert seit Jahren alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens so auch dem der Live Communication auf Messen und Events. Der Erfolg von Live Communication beruht auf dem einzigartigen persönlichen Erlebnis, das alle Sinne anspricht – aber welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung?

Digitale Technologien wie mobile Event-Apps, Beacons, der Einsatz von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) ermöglichen während Events und Messen digitale Interaktion für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf Basis individualisierter Angebote.

Zeitliche und räumliche Grenzen der Live Communication können durch die Verbreitung von individuellen Berichten und Bildern über sozialen Medien wie Facebook und Instagram oder YouTube überwunden werden.

Die Branche der Live Communication stellt sich aktuell den Herausforderungen der Digitalisierung.

Digitalisierung steht im Mittelpunkt der Tagung

Auf der 11. Wissenschaftlichen Konferenz Eventforschung der Technischen Universität Chemnitz am 25. Oktober 2019 dreht sich deshalb in diesem Jahr alles um das Thema „Events und Messen im digitalen Zeitalter“.

Prof. Cornelia Zanger, der Inhaberin der Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre an der TU Chemnitz, die die Konferenz seit 2009 initiiert, lädt auch in diesem Jahr wieder Eventforscher und -forscherinnen, Praktiker und Praktikerinnen sowie Studierende zum Dialog nach Chemnitz ein.

14 Vorträge werden sich sich der Problematik nähern. Provokativ ruft Jan Kalbfleisch, Geschäftsführer des FAMAB Kommunikationsverband e.V., zum Wandel auf unter dem Titel „Warum Sie immer den Ast absägen sollten, auf dem Sie sitzen“.

Matthias Schultze, Geschäftsführer des German Convertion Bureau, stellt eine Studie zur Digitalisierung im Veranstaltungsbereich vor und Colja Dams, Geschäftsführer der Eventagentur VOK DAMS Events GmbH, berichtet über die Verbindung von Live Communication mit Markering Automation.

Weitere Tagungsbeiträge beschäftigen sich mit dem Einsatz von VR, AR und Apps auf Messen und Events, beleuchten die Rolle von Influencern und betrachten veränderte Kommunikationserwartungen. Eine Anmeldung zur Konferenz ist noch bis zum 14. Oktober möglich.

Mit dabei sind auch in diesem Jahr Studierende der Masterstudiengänge Kundenbeziehungsmanagement und Value Chain Managemen der TU Chemnitzt.

„Ganz besonders freuen wir uns auch auf die in der Konferenzwoche im 16. Durchgang neu beginnenden Stududiernden des berufsbegleitenden Studiengangs MBA Eventmarketing/Live Kommunikation der TU Chemnitz“, so Zanger.

Bewerbungsschluss für den LiveComPreis: 1. Oktober 2019

Während der Konferenz wird zum fünften Mal der durch die TU Chemnitz und den FAMAB Kommunikationsverband e. V. ausgelobte Deutsche Forschungspreis für Live Communication, der LiveComPreis 2019, verliehen. Dieser Preis zeichnet talentierte Nachwuchsforscher und Nachwuchsforscherinnen aus, die mit ihrer Bachelor- oder Masterarbeit eine sowohl wissenschaftlich interessante als auch praktisch relevante Aufgabenstellung aus dem Bereich der Live Communication (Events, Messen, Kongresse, Brandlands u. ä.) herausragend bearbeitet haben.

Alle Absolventen und Absolventinnen mit sehr guten Arbeiten aus dem Zeitraum 30. September 2018 bis 30. September 2019 sind nachdrücklich aufgefordert, sich um den Preis zu bewerben. Als Anerkennung winken den Gewinnern und Gewinnerinnen Tickets zur Teilnahme am großen Branchenevent „BrandEx – International Festival of Brand Experience“ im Januar 2020 in Dortmund.

Bewerbungen sind bis zum 1. Oktober 2019 elektronisch an die Professur für Marketing und Handelsbetriebslehre der TU Chemnitz möglich, das Bewerbungsformular ist zu finden unter https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl2/eventforschung/livecompreis2019.php

Homepage der Tagung: https://www.tu-chemnitz.de/wirtschaft/bwl2/eventforschung/index.php

Simone Sprunk, E-Mail simone.sprunk@wirtschaft.tu-chemnitz.de, Katja Lohmann, E-Mail katja.lohmann@wirtschaft.tu-chemnitz.de und Prof. Dr. Cornelia Zanger, E-Mail cornelia.zanger@wirtschaft.tu-chemnitz.de

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Dipl.-Ing. Mario Steinebach idw - Informationsdienst Wissenschaft

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