Energy – von der Bühne bis zur Bar

Im „Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie“ findet das erfolgreiche Format des Redewettbewerbs „Science Slam“ eine Erweiterung: den „Energy Slam“. Wissenschaftler werben deutschlandweit mit ihren Kurzvorträgen zum Thema Energie um die Gunst des Publikums.

So auch beim ostdeutschen Regionalwettkampf am 21. Oktober 2010 um 20 Uhr an der Technischen Universität Chemnitz im „Treff am Campus“ in der Mensa, Reichenhainer Straße 55.

Der Eintritt ist natürlich frei. Für ein reichhaltiges Bar-Angebot an Energy Drinks ist gesorgt.

Können Bananen künftig dank neuer Werkstoffe in Transporteinrichtungen energieärmer per Schiff transportiert werden?

Diese Frage beantwortet Daniela Nickel vom Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik der TU Chemnitz in ihrem zehnminütigen Kurzvortrag. Stephanie Pfeiffer von der Hochschulgruppe AG Energie der TU Dresden versucht zu erklären, was Energie eigentlich ist und wie sich verschiedene Fachrichtungen auf einen Energiebegriff einigen. Wie beeinflussen extrem kleine Sensorsysteme den Energieverbrauch in Handys oder wie können Produktionsprozesse so verbessert werden, dass mit weniger Energie bei allen Beteiligten mehr Spaß entsteht? Diese Themen streifen Chemnitzer Nachwuchswissenschaftler aus den Spitzenclustern „Cool Silicon“ und „eniPROD“. In weiteren Vorträgen geht es um die energetische Optimierung eines Dampfkraftwerks, um die Serienfertigung von Großbauteilen für Windkraftanlagen und um die Frage, ob man Energie überhaupt verschwenden kann.

Diese Forschungsthemen zur Energie bringen acht junge Wissenschaftler nach dem Vorbild des Science Slams auf unterhaltsame und verständliche Art auf den Punkt. Im Anschluss bewertet das Publikum die Darbietung und bestimmt den Slam Champion. Moderiert wird die Veranstaltung vom Germanistikstudenten Michael Chlebusch, der sonst auf dem Campus die „Lesbar-Reihe“ gestaltet. Die beiden besten in Chemnitz gekürten Slammer treten Anfang Dezember beim Finale in Berlin für Ostdeutschland an. Am 9. November steht dann nur noch der westdeutsche Regionalwettkampf in Bonn aus.

Der Energy Slam wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Haus der Wissenschaft Braunschweig organisiert mit den regionalen Partnern, dem Helmholtz Zentrum Berlin, der Technischen Universität Braunschweig, der Ludwig-Maximilians- Universität München, der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn und der TU Chemnitz die Vorentscheidungen und das Finale in Berlin.

Homepage des Redewettbewerbs: http://www.energyslam.de

Weitere Informationen zur Vorentscheidung Ostdeutschland erteilen Brita Stingl, Referentin für Weiterbildung im Büro des Rektors, Telefon 0371 531-36036, E-Mail brita.stingl@verwaltung.tu-chemnitz.de, sowie Mario Steinebach, Pressesprecher der TU Chemnitz, Telefon 0371 531-31658, E-Mail pressestelle@tu-chemnitz.de.

Weitere Informationen zum „Energy Slam“ erteilen Markus Weißkopf und Britta Eisenbarth, Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH, Telefon

0531 391-4107, -2157, E-Mail m.weisskopf@hausderwissenschaft.org

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Mario Steinebach Technische Universität Chemnitz

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