Bundesforschungsministerin lädt zu internationaler Klonkonferenz ein

„Klonen in biomedizinischer Forschung und Reproduktion“

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat am Mittwoch in Berlin das Programm für die wissenschaftliche Konferenz über das „Klonen in biomedizinischer Forschung und Reproduktion“ vorgestellt. Ein Spektrum ausgewiesener internationaler Expertinnen und Experten wird zu einem interdisziplinären Dialog zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften vom 14. bis 16. Mai in Berlin zusammenkommen und über den Stand der Wissenschaft sowie die ethischen, rechtlichen und sozialen Auswirkungen des Klonens diskutieren.

Bulmahn, auf deren Initiative die Konferenz zustande kam, unterstrich die Bedeutung gemeinsamer wissenschaftlicher Grundlagen vor allem für die Verständigung über ein internationales Klonverbot menschlicher Embryonen zu Fortpflanzungszwecken. „Ein Verhandlungserfolg kann sich auf internationaler Ebene nur mit allgemein anerkannten Definitionen einstellen.“ So werde etwa das Klonen zum Zwecke der Zellvermehrung international unterschiedlich bewertet. In Deutschland seien alle Formen des Klonens menschlicher Embryonen verboten.

Die Konferenz wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung zusammen mit dem Deutschen Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften organisiert. Dabei werden die Experten die unterschiedlichen Anwendungsfelder von Klonierungstechniken darstellen und unter anderem über die bisherigen Klonversuche bei Tieren sprechen, die Grenzen der biomedizinischen Forschung beim Menschen ausloten sowie über die Möglichkeiten des Klonens in der biomedizinischen Forschung und ihre Alternativen beraten.

Das ausführliche Programm finden Sie im Internet
oder direkt bei:
Deutsches Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften
Frau Dr. Ulrike Schmitt
Telefon 0228 – 731936
Email: schmitt@drze.de

Media Contact

Silvia von Einsiedel idw

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