Ausstellungsschiff MS Wissenschaft macht Halt in Würzburg

Würzburg, 12.-15.10.2012, Viehmarkt, Dreikronenstraße, südlich der Friedensbrücke

Presserundgang an Bord des Ausstellungsschiffes in Würzburg
Termin: 12.10.2012, 11.30 Uhr
• Dr. Adolf Bauer, Bürgermeister der Stadt Würzburg
• Prof. Dr. Rudolf Stauber, Geschäftsführer des Fraunhofer ISC
• Marie-Louise Righi, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Fraunhofer ISC
• Karolin Moraweck, Fahrtleiterin MS Wissenschaft 2012
• Dorothee Menhart, Pressesprecherin der Wissenschaft im Dialog gGmbh

Die MS Wissenschaft macht auf ihrer Tour durch Deutschland und Österreich vom 12.-15.10.2012 in Würzburg, Viehmarkt, Dreikronenstraße, südlich der Friedensbrücke, Halt. Das Ausstellungsschiff des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigt im Wissenschaftsjahr 2012 – Zukunfts-projekt Erde eine Ausstellung zur Forschung für nachhaltige Entwicklungen. Das schwimmende Science Center macht Wissenschaft auf unterhaltsame Weise erlebbar und bietet vor allem Schülern und Familien faszinierende Einblicke in die vielfältigen Forschungsergebnisse. Die Ausstellung ist geeignet für Kinder ab zehn Jahren, Jugendliche und Erwachsene. Der Eintritt ist frei.

Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren? Mit diesen Leitfragen des Wissenschaftsjahres 2012 – Zukunftsprojekt Erde befassen sich die Forscherinnen und Forscher, deren Ideen an Bord des Schiffs vorgestellt werden. Durch eigenes Ausprobieren und Forschen erfahren die Besucherinnen und Besucher beispielsweise, wie viel CO2 in verschiedenen Lebensmitteln steckt, wie aus Abwasser Energie wird und warum Wälder so wichtig für das Klima sind.

Die Ausstellung nimmt die Besucher mit auf einen Rundgang durch eine Stadt: auf den Markt und auf den Spielplatz, ins Kaufhaus, ins Kino oder in den Park. Hier können sie erleben und erkunden, woran die Nachhaltigkeitsforschung arbeitet. Die Ausstellungsbesucher finden Ideen für umweltgerechtes Waschen und Nachhaltigkeit im Einkaufskorb, entdecken neue Rohstoffe im Müll und Ackerbau im Hochhaus. Lichtverschmutzung und Wassermanagement sind ebenso Themen der Ausstellung wie Biodiversität, Klimawandel, Küstenentwicklung und nachhaltige Energieversorgung.

Konzipiert und umgesetzt wurde die Ausstellung im Auftrag des BMBF von der Initiative der deutschen Wissenschaft – Wissenschaft im Dialog (WiD). Die Exponate werden von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft sowie von DFG-geförderten Projekten, Hochschulinstituten und weiteren Partnern zur Verfügung gestellt. Der FWF – Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung ermöglicht den Aufenthalt in Österreich. Die Deutsche Welle ist Medienpartner.

Informationen: http://www.ms-wissenschaft.de und http://www.zukunftsprojekt-erde.de
Fotos: Bereich Presse >> Fotos auf http://www.ms-wissenschaft.de
Öffnungszeiten der Ausstellung:
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

Ihr Interviewpartner:
Prof. Dr. Rudolf Stauber vom Fraunhofer ISC steht Ihnen vorab gern für ein Interview zur Verfügung und erzählt, warum er sich auf der MS Wissenschaft engagiert. Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg entwickelt neue Werkstoffe für Energie, Umwelt und Gesundheit. Seine Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS erforscht den Weg der Rohstoffe in Produkten und entwickelt Technologien für die Rohstoffrückgewinnung, um natürliche Quellen zu schonen und in manchen Fällen sogar zu ersetzen. Kontakt: 06023 32039-810

Dialog an Deck:
Am Sonntag, den 14. Oktober um 16.00 Uhr, laden wir zum „Dialog an Deck“ auf die MS Wissenschaft ein. Diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten über „Vielfalt ist wertvoll! Warum wir Artenreichtum brauchen“. Jedes Jahr sterben Tausende Tier- und Pflanzenarten aus. Das hat auch Konsequenzen für den Menschen: Insekten fehlen als Bestäuber, Böden werden unfruchtbar und Arzneipflanzen verschwinden. Welchen Nutzen hat die Artenvielfalt für den Menschen? Welchen ökomischen Wert hat sie? Und wie lässt sich das Artensterben verhindern? Der Eintritt ist frei.

Eine Diskussion mit:
Dr. Katja Heubach, Biodiversität und Klima Forschungszentrum
Dr. Gisbert Kuhn, Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Prof. Dr. Thomas Potthast, Universität Tübingen
Prof. Dr. Peter Poschlod, Universität Regensburg
Informationen: http://www.dialog-an-deck.de

Ihre Ansprechpartnerin bei Wissenschaft im Dialog:
Projektleitung MS Wissenschaft
Beate Langholf
Telefon: 030/20 62 295-50
beate.langholf@w-i-d.de

Ansprechpartner für Medien

Dorothee Menhart idw

Weitere Informationen:

http://www.ms-wissenschaft.de

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