200 internationale Nachwuchsforscher aus 44 Ländern treffen sich in Jena

Rund 200 junge Forscherinnen und Forscher aus 44 Ländern sind vom 20. bis 22. November 2013 anlässlich der Netzwerktagung der Alexander von Humboldt-Stiftung zu Gast an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Die Stipendiaten der Stiftung werden mit Kollegen in Deutschland zusammenarbeiten. Ziel der Veranstaltung ist es, die neuen Humboldtianer untereinander und mit Jena – exemplarisch für den Forschungsstandort Deutschland – vertraut zu machen. Im Gespräch mit Mitarbeitern der Stiftung erhalten sie Tipps für das Forschen und Leben in Deutschland.

Eröffnung: Mittwoch, 20. November 2013, 15:00 Uhr
Ort: Aula im Universitätshauptgebäude, Fürstengraben 1, 07743 Jena
Journalisten sind herzlich willkommen! Gerne vermitteln wir Ihnen Gespräche vor Ort.

Am Mittwoch, den 20. November, begrüßen um 15:00 Uhr der Rektor der Universität Klaus Dicke und Thomas Hesse, stellvertretender Generalsekretär der Humboldt-Stiftung, die Tagungsteilnehmer. Den Eröffnungsvortrag „Science at the Edge – Microscopy of Single Molecules “ hält Volker Deckert, Professor für Photonische Technologie an der FSU und Sofja Kovalevskaja-Preisträger 2001.

Am Donnerstag, den 21. November, besuchen die Humboldtianer Institute der Universität. Hier berichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte. Zudem können sie Kontakte untereinander sowie zu ihren deutschen Kollegen knüpfen.

In einem Informationsvortrag stellt die Humboldt-Stiftung ebenfalls am 21. November um 16:30 Uhr allen Interessierten ihr Profil und ihre Programme vor (Aula im Universitätshauptgebäude, Fürstengraben 1, 07743 Jena).

Die Mehrheit der Teilnehmenden kommen aus den Naturwissenschaften (127), gefolgt von 52 Wissenschaftlern aus den Geisteswissenschaften und 22 aus den Ingenieurwissenschaften. Die meisten ausländischen Gäste stellen China (29) sowie die USA (14) und Italien (11). Drei Teilnehmer forschen derzeit in Jena.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 26.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 50 Nobelpreisträger.

Media Contact

Lena Schnabel idw

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