11. Internationale Wasserbaukonferenz in Hamburg

Seit dem Jahr 1993 treffen sich die auf dem Gebiet der Wasserforschung tätigen Wissenschaftler alle zwei Jahre zur International Conference on Hydroscience & Engineering (ICHE).

Die diesjährige elfte Auflage, die mit 170 Teilnehmern aus 35 Ländern vom 28. September bis 2. Oktober in den Räumlichkeiten der Universität Hamburg standfand, war für die Bundesanstalt für Wasserbau (BAW) eine Premiere. Zusammen mit dem Kuratorium für Forschung im Küsteningenieurwesen (KFKI) trat die BAW erstmals als Mitveranstalter dieser renommierten Konferenz auf.

Die diesjährige Konferenz stand unter dem Motto: „Hydro-Engineering for Environmental Challenges“. Inhaltliche Schwerpunkte waren vor allem Themen wie Anpassung an den Klimawandel, Prozesse im Küstenbereich und in den Ästuaren sowie Integrated Modelling. Bei der ICHE steht traditionell der Netzwerkgedanke im Vordergrund.

Neueste Forschungsergebnisse aus dem Gebiet der angewandten Wasserforschung werden präsentiert, analysiert und diskutiert.

Die Ausrichtung einer solchen internationalen Konferenz hat naturgemäß einen langen Vorlauf. Treibende Kraft bei der Vorbereitung war der Geschäftsführer des KFKI, Dr.-Ing. Rainer Lehfeldt, der sich bereits im Jahr 2008 für die Austragung der diesjährigen Veranstaltung in Deutschland eingesetzt hat. „Mit den Ergebnissen der Konferenz sind wir sehr zufrieden“, sagte Lehfeldt.

„Die internationale Vernetzung der Wissenschaftler hat einen weiteren Schub bekommen und die Leistungsfähigkeit der deutschen Wasserforschung wurde erfolgreich präsentiert.“

Die BAW war mit einer Vielzahl von Vorträgen und Poster-Präsentationen aus dem Gebiet des Verkehrswasserbaus am Konferenzprogramm beteiligt.

Die Proceedings mit rund 140 Konferenzbeiträgen stehen zum kostenfreien Download unter http://www.baw.de/de/die_baw/publikationen/fachbuecher/index.php.html bereit.

Die nächste ICHE findet im Jahr 2016 in Taiwan statt.

http://www.baw.de/de/die_baw/publikationen/fachbuecher/index.php.html
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Sabine Johnson idw - Informationsdienst Wissenschaft

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