Zungenanker

Atemaussetzer während des Schlafes betreffen 2-4% der Bevölkerung. Sie sind Folge krankhaft nachlassender Muskelspannung im Schlund. Die nach hinten zurücksinkende Zunge verschließt dabei die Atemwege. Die so ausgelöste
Atemnot stört den Schlaf, die mangelhafte Erholung während der Nacht wird als Tagesschläfrigkeit wahrgenommen und führt zu einer Reihe von Begleit- und Folgeerkrankungen. In Bayern sind 24% der Verkehrsunfälle auf Einschlafen zurückzuführen. Die Standardtherapie ist die Überdruckatmung durch eine Gesichtsmaske, die mit einem Kompressor verbunden ist. Nicht jeder Patient kann diese Therapie tolerieren.
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Ein neuartiges Silikonimplantat, das vollständig im Zungenkörper verschwindet, dabei nicht einwächst und vom Patienten nicht wahrgenommen wird, verhindert, dass die im Schlaf entspannte Zunge zu weit in den Rachen zurücksinkt. Die Funktionalität der Zunge wird durch dieses Implantat nicht beeinträchtigt.

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