Bildgebungsverfahren für Kernspintomographische Diffusionsdaten, Computerprogrammprodukt und Bildgebungsvorrichtung

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein auf dem Line Integral Convolution (LIC) Algorithmus basierendes Verfahren gelöst. Das Eingabemuster besteht aus multidirektionalen Glyphen, die mehrere anisotrope Diffusionsrichtungen repräsentieren können und leitet sich aus den gemessenen Diffusionsdaten ab. Die Platzierung der Glyphen erfolgt nicht im Raster der gemessenen Diffusionsdaten sondern in einem höher aufgelösten Raster, wodurch eine verbesserte Faserkontinuität erzielt wird. Das beschriebene Eingabemuster aus multidirektionalen Glyphen erzeugt somit einen höheren Kontrast und ermöglicht eine verbesserte Wahrnehmung von kleinen Faserstrukturen und die Abbildung von Kreuzungen, Verzweigungen und Berührungen. Da das Verfahren sehr robust und zuverlässig ist und gleichzeitig keine Benutzerinteraktion benötigt, kann es auf MRT-Scannern als aussagekräftigere Alternative zur Bereit-stellung von farbkodierten FA Maps eingesetzt oder zur besseren Platzierung von Saatpunkten für die Faserbahnrekonstruktion genutzt werden.

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PVA Mecklenburg-Vorpommern AG
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