11 % weniger Verunglückte im Straßenverkehr im Januar 2002

Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, verunglückten nach vorläufigen Ergebnissen im Januar 2002 in Deutschland rund 31 000 Personen im Straßenverkehr (11 % weniger als im Januar 2001); davon wurden rund 30 500 (– 11 %) verletzt und 470 (– 9 %) getötet.

Lediglich in Bremen verunglückten mehr Verkehrsteilnehmer als im Januar 2001 (+ 2,3 %), in den übrigen Bundesländern dagegen weniger. Besonders hoch waren die Rückgänge im Saarland (– 31 %), in Sachsen (– 30 %) und in Sachsen-Anhalt (– 27 %).

Die Polizei nahm im Januar 2002 insgesamt rund 186 000 Straßenverkehrsunfälle auf, 1 % weniger als im Januar 2001. Davon waren 22 900 (– 12 %) Unfälle mit Personenschaden und 163 100 (+ 0,4 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

Weitere Ergebnisse zeigen die nachfolgende Tabelle sowie die Grafik:

 

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
im Januar 2002 *)

Land

Verunglückte

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

darunter: Getötete

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Anzahl

%

Anzahl

Baden-Württemberg

3 489

– 8,1

57

+ 7

Bayern

4 850

– 15,7

89

+ 2

Berlin

1 035

– 7,7

6

+ 1

Brandenburg

1 024

– 19,4

24

– 4

Bremen

266

2,3

0

0

Hamburg

757

– 13,7

3

– 3

Hessen

2 249

– 20,8

19

– 29

Mecklenburg-Vorpommern

700

– 19,4

20

+ 3

Niedersachsen

3 342

– 7,8

79

+ 27

Nordrhein-Westfalen

5 497

– 18,3

56

– 34

Rheinland-Pfalz

1 464

– 22,1

20

– 3

Saarland

401

– 30,9

4

– 5

Sachsen

1 145

– 29,9

18

– 20

Sachsen-Anhalt

859

– 26,7

15

– 13

Schleswig-Holstein

1 180

– 3,9

17

– 3

Thüringen

817

– 20,3

14

– 2

Deutschland1)

30 954

– 10,7

470

– 47

___________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.

Weitere Auskünfte erteilt: Rudolf Kaiser,
Telefon: (0611) 75-2498,
E-Mail:
verkehrsunfaelle@destatis.de


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Rudolf Kaiser Pressemitteilung

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