Rohstahlproduktion im November 2006 bei 3,92 Millionen Tonnen

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, produzierten sie damit 5,2% mehr Roheisen und 9,2% mehr Rohstahl als im November 2005. Gegenüber Oktober 2006 nahm die Produktion bei Roheisen um 11,4% und bei Rohstahl um 7,4% ab, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion im Vergleich zum Vormonat ein Rückgang um 3,1%.

In den ersten elf Monaten des Jahres 2006 wurden 27,76 Millionen Tonnen Roheisen und 43,38 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion damit um 5,3% und die Erzeugung von Rohstahl um 5,8% gestiegen.

Im früheren Bundesgebiet lag die Erzeugung von Rohstahl im November 2006 bei 3,28 Millionen Tonnen und damit gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 4,2% höher. Gegenüber Oktober 2006 nahm sie um 9,5% ab, kalender- und saisonbereinigt waren es 4,8% weniger. In den Monaten Januar bis November 2006 stieg die Rohstahlproduktion gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 4,6% auf 36,96 Millionen Tonnen.

In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlerzeugung im November 2006 mit 0,64 Millionen Tonnen um 43,9% höher als im gleichen Vorjahresmonat. Dieser außergewöhnlich hohe Zuwachs kommt durch den niedrigen Vergleichswert vom November 2005 zustande, in dem ein technisch bedingter Produktionsausfall aufgetreten war. Gegenüber Oktober 2006 nahm die Rohstahlproduktion um 5,0% zu, kalender- und saisonbereinigt ergab sich eine Zunahme um 15,8%. In den ersten elf Monaten des Jahres 2006 wurden im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 6,42 Millionen Tonnen 13,6% mehr Rohstahl erzeugt.

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