14 % weniger Getötete im Straßenverkehr im April 2001

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei im April 2001 in Deutschland 506 Getötete im Straßenverkehr, 14 % weniger als im April 2000. Dies waren die wenigsten Verkehrstoten in einem April seit Einführung der Statistik im Jahr 1953. 36 800 (- 8 %) Personen wurden im April 2001 verletzt.

Die Polizei nahm rund 184 600 Straßenverkehrsunfälle auf, 0,9 % mehr als im April 2000, davon waren 27 400 (- 10 %) Unfälle mit Personenschaden und 157 200 (+ 3 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand.

In den Monaten Januar bis April 2001 erfasste die Polizei in Deutschland insgesamt 739 700 Straßenverkehrsunfälle (- 1 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum), darunter 636 900 (- 0,1 %) Unfälle mit nur Sachschaden und 102 800 (- 8 %) mit Personenschaden. 137 000 (- 7 %) Verkehrsteilnehmer wurden verletzt und 1 941 (- 15 %) getötet.

Weitere Ergebnisse zeigt die nachfolgende Tabelle:

Bei Straßenverkehrsunfällen Verunglückte und Getötete
von Januar bis April 2001*)

Land

Verunglückte

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

darunter: Getötete

insgesamt

Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum

Anzahl

%

Anzahl

Baden-Württemberg

15 485

– 11,0

222

– 34

Bayern

23 494

– 6,6

324

– 88

Berlin

4 602

– 13,6

19

– 12

Brandenburg

4 547

– 10,7

99

– 17

Bremen

1 089

– 2,9

4

– 4

Hamburg

3 350

– 10,6

16

+ 2

Hessen

10 678

– 2,7

139

– 15

Mecklenburg-Vorpommern

3 348

– 8,0

94

– 29

Niedersachsen

14 377

– 11,3

218

– 65

Nordrhein-Westfalen

26 224

– 9,9

295

– 42

Rheinland-Pfalz

6 971

– 6,6

86

– 40

Saarland

2 034

– 3,5

22

– 4

Sachsen

6 604

– 11,9

110

– 18

Sachsen-Anhalt

4 162

– 12,6

94

– 5

Schleswig-Holstein

4 771

– 12,1

69

– 2

Thüringen

4 033

– 13,7

77

– 18

Deutschland1)

138 960

– 7,1

1 941

– 338

___________
*) Vorläufiges Ergebnis.
1) Einschl. derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer Nachmeldungen.


Weitere Auskünfte erteilt: Sigrid Nicodemus,
Telefon: (0611) 75-2145,
E-Mail: verkehrsunfaelle@statistik-bund.de


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Sigrid Nicodemus Pressedienst

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