Inlandstourismus im Jahr 2007: 3% mehr Gästeübernachtungen

Das war ein Plus von 3% gegenüber dem Jahr 2006. Damit stieg die Zahl der Gästeübernachtungen zum vierten Mal in Folge, nachdem sie 2002 und 2003 jeweils rückläufig war. Die Übernachtungen inländischer Gäste sowie die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland stiegen im Jahr 2007 um jeweils 3% auf 307,1 Millionen beziehungsweise 54,8 Millionen.

Differenziert nach den verschiedenen Betriebsarten wiesen die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken mit einem Plus von 4% auf 44,5 Millionen Übernachtungen den höchsten Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2006 auf. In der Hotellerie stieg die Zahl der Übernachtungen um 3% auf 214,7 Millionen. Im sonstigen Beherbergungsgewerbe, zu dem unter anderem Campingplätze, Ferienhäuser und -wohnungen sowie Erholungs- und Ferienheime gehören, nahmen die Übernachtungen um 2% zu.

Die Großstädte waren auch im Jahr 2007 für Gäste attraktiv: In Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern stiegen die Übernachtungen im Vergleich zum Jahr 2006 mit 5% überdurchschnittlich; in den übrigen Gemeinden gab es ein Plus von 3%.

Im Dezember 2007 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 21,4 Millionen um 4% über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahresmonats.

Davon entfielen 17,8 Millionen Übernachtungen auf inländische Gäste (+ 3%) und 3,6 Millionen auf ausländische Gäste (+ 5%).

Gegenüber dem Vormonat November haben die Übernachtungen im Dezember 2007 nach Kalender- und Saisonbereinigung um 2% abgenommen.

Detaillierte Informationen sind in circa 14 Tagen online beim Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen (Stichwort: Übernachtungen) kostenlos erhältlich.

Weitere Auskünfte gibt:
Christine Graffy,
Telefon: (0611) 75-4851,
E-Mail: tourismus@destatis.de

Media Contact

Christine Graffy Statistisches Bundesamt

Weitere Informationen:

http://www.destatis.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Klimawandel verursacht Artensterben im Schwarzwald

Schon heute hinterlässt der Klimawandel in den Mooren im Schwarzwald seine Spuren. Durch steigende Temperaturen und längere Trockenperioden sind dort in den vergangenen 40 Jahren bereits zwei typische Pflanzenarten ausgestorben….

Experiment bildet Elektronentransfer im Molekül ab

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickeln in dem neuen Projekt „Multiskalen Pump-Pump-Probe-Spektroskopie zur Charakterisierung mehrschrittiger Elektronentransferkaskaden“ (kurz: „Multiscale P3S“) eine bisher einzigartige Untersuchungsmethode, um genau unter die Lupe zu…

Leistungstest für neuronale Schnittstellen

Freiburger Forschende entwickeln Richtlinie zur einheitlichen Analyse von Elektroden Wie sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit neuronaler Elektroden messen und definieren, wenn es keinen einheitlichen Standard gibt? Die Freiburger Mikrosystemtechnikerin…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close