Rittal stellt Prototypen für Integrationslösung vor: Schaltschrank mit integrierter Kühlung

Bei der horizontalen Einschublösung lässt sich ein 2kW-Kühlgerät der Serie Blue e+ mit einer Höhe von <400mm in den oberen Bereich des Schranks auf Schienen einfach einschieben. Quelle: Rittal GmbH & Co. KG

Beim Aufbau von Schaltschränken muss es schnell gehen. Dazu müssen sich Komponenten möglichst einfach nach dem Plug&Play-Prinzip installieren lassen. Je weniger Handgriffe desto besser. Die Zauberformel heißt Integration aus einer Hand. Den Prototypen einer neuen Integrationslösung von Schaltschrank und Kühllösung stellt Rittal auf der SPS IPC Drives in Nürnberg in Halle 5, Stand 111, vor. Die integrierte Kühllösung zeigt, wie die zeitaufwendige Montage von Kühlgeräten an Seiten- und Dachbereichen nahezu komplett entfällt.

„Wir stellen mit der integrierten Lösung ein technologisches Highlight für den Steuerungs- und Schaltanlagenbau vor“, sagt Steffen Wagner, Abteilungsleiter Climate Control bei Rittal. Die Integrationslösung ist eine Symbiose aus hochwertigem Schaltschrank und optimaler Klimatisierungstechnik von Rittal. Vorgestellt werden dabei zwei integrierte Kühllösungskonzepte: zum einen das Konzept einer horizontalen Einschublösung im Dachbereich und zum anderen das einer vertikalen, seitlichen Einschublösung.

„Die Integrationslösung stellt eine zukunftsweisende Lösung dar: Das Kühlgerät ist Teil des Schaltschranks und keine klassische Komponente mehr, die zeitaufwendig eingebaut werden muss“, so Wagner. Und ergänzt: „Vergleichbar mit einem handelsüblichen Kühlschrank erhalten unsere Kunden aus einer Hand ein Produkt auf Basis einer Bestellnummer – mit allen Zeit- und Kostenvorteilen durch einfachere Bestellung, reduzierten Montageaufwand und bessere Zugänglichkeit im Servicefall“.

Bei der horizontalen Einschublösung wird ein 2kW-Kühlgerät mit Blue e+ Technologie mit einer Höhe von 400mm in den oberen Bereich des Schranks auf Schienen einfach eingeschoben – ohne Montageaufwand und -ausbrüche. Als Basis dient der TS 8 Schaltschrank von Rittal mit 800mm Breite und 600mm Tiefe. Da der Luftein- und -austritt an der Front der Kühleinheit vorgesehen ist, sind keine Mindestabstände seitlich des Schranks oder nach hinten notwendig.

Das seitliche Konzept ist eine schmale Einschublösung eines 2,5kW-Kühlgerätes mit Blue e+ Technologie mit einer Modulbreite von 300mm für Einzelschränke oder Schrankreihen zur einseitigen Kühlung. Als Basis dient der TS 8 Schaltschrank mit 2000mm Höhe und 600mm Tiefe. Weit auseinander liegende Luftöffnungen sorgen für optimale Durchströmung. Da auch hier der Luftein- und -austritt an der Front vorgesehen ist, sind keine Mindestabstände zur Schaltschrankseite bei geschlossener Seitenwand oder nach hinten erforderlich. Die Anreihung von Schaltschränken ist wie bei herkömmlichen Lösungen weiterhin ohne Probleme möglich.

Die Blue e+ Technologie arbeitet mit einer Kombination aus einem Kompressor-Kühlgerät und einer Heat Pipe, die für eine passive Kühlung sorgt. Dank der Inverter-Technologie, mit der über eine Spannungsregelung die Drehzahl von Kompressor und Lüfter eingestellt werden kann, wird immer exakt die Kühlleistung zur Verfügung gestellt, die aktuell benötigt wird. Das grafische Touchdisplay bietet zudem alle relevanten Informationen auf einen Blick und ermöglicht intelligente Schnittstellen-Funktionen und Kommunikationsmöglichkeiten.

Der Einschub der Kühleinheiten kann per Plug&Play bereits vom Hersteller vorgenommen werden, so dass Steuerungs- und Schaltanlagenbauer nur noch den elektrischen Anschluss vornehmen müssen – eine deutliche Zeitersparnis.

Über Rittal

Rittal mit Sitz in Herborn, Hessen, ist ein weltweit führender Systemanbieter für Schaltschränke, Stromverteilung, Klimatisierung, IT-Infrastruktur sowie Software & Service. Systemlösungen von Rittal kommen in nahezu allen Branchen, vorwiegend in der Automobilindustrie, in der Energieerzeugung, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der ITK-Branche zum Einsatz. Mit rund 10.000 Mitarbeitern und 58 Tochtergesellschaften ist Rittal weltweit präsent.

Zum breiten Leistungsspektrum gehören Infrastrukturlösungen für modulare und energieeffiziente Rechenzentren mit innovativen Sicherheitskonzepten zur physischen Daten- und Systemsicherung. Die führenden Softwareanbieter Eplan und Cideon ergänzen die Wertschöpfungskette durch disziplinübergreifende Engineering-Lösungen, Rittal Automation Systems durch Automatisierungslösungen für den Schaltanlagenbau.

Rittal wurde im Jahr 1961 gegründet und ist das größte Unternehmen der inhabergeführten Friedhelm Loh Group. Die Friedhelm Loh Group ist mit 18 Produktionsstätten und 78 Tochtergesellschaften international erfolgreich. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 11.500 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 2,2 Milliarden Euro.Zum achten Mal in Folge wurde das Familienunternehmen 2016 als Top Arbeitgeber Deutschland ausgezeichnet. In einer bundesweiten Studie stellten die Zeitschrift Focus Money und die Stiftung Deutschland Test fest, dass die Friedhelm Loh Group 2016 zu den besten Ausbildungsbetrieben gehört.

Weitere Informationen finden Sie unter www.rittal.de  und www.friedhelm-loh-group.com 

Unternehmenskommunikation

Regina Wiechens-Schwake
Tel.: 02772/505-2527
E-Mail: wiechens-schwake.r@rittal.de

Hans-Robert Koch
Tel.: 02772/505-2693
E-Mail: koch.hr@rittal.de

Christian Abels
Tel.: 02772/505-1328
E-Mail: abels.c@rittal.de

Rittal GmbH & Co. KG
Auf dem Stützelberg
35745 Herborn

www.rittal.de

Media Contact

Hans-Robert Koch Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Eine der weltgrößten Datenbanken zur Ganganalyse

Die vor kurzem veröffentlichte Gutenberg Gang-Datenbank ist die weltweit größte Sammlung von Ganganalysen gesunder Proband*innen Sie bietet Vergleichsdaten für die Diagnose und Behandlung von Gangstörungen. Erstellt haben die Datenbank die…

In nur wenigen Minuten Zellstrukturen dreidimensional abbilden

Heidelberger Wissenschaftler arbeiten an einem schnellen Verfahren der 3D-Zellbildgebung. Virale Erreger wie das Coronavirus SARS-CoV-2 verändern die innere Struktur der Zellen, die sie befallen. Diese Veränderungen finden auf Ebene der…

Projekt ALBATROS: Aluminium-Ionen-Batterien als alternative Speichertechnologie

… für stationäre Anwendungen. Im Projekt ALBATROS entwickelt ein Konsortium aus Forschung und Industrie die Aluminium-Ionen-Batterie (AIB) weiter. Dabei stehen die Abläufe in der Batteriezelle und an den Grenzflächen zwischen…

Partner & Förderer