Produkte der Zukunft auf der EuroMold 2010

Mit der Sonderschau „e-Production für Jedermann“ trägt die EuroMold, 01. – 04. Dezember 2010, Messegelände Frankfurt am Main, der enormen Entwicklung auf dem Milliardenmarkt der „Additiven Technologien“ (Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping) Rechnung.

Die Sonderschau feierte auf der EuroMold 2009 ihre Premiere und hat sich mit der Darstellung von Zukunftsprodukten als Zuschauermagnet hervorragend etabliert. Zudem kann die EuroMold 2010 ihre Position als wichtigster europäischer Marktplatz für die Additiven Technologien weiter ausbauen.

Die Sonderschau „e-Production für Jedermann“ in der Halle 11 gibt einen detaillierten Einblick über Trends und künftige Einsatzmöglichkeiten der Additiven Technologien. Zahlreiche Marktführer aus der ganzen Welt zeigen ihre Innovationen und traditionell auch eine Vielzahl von Weltneuheiten.

In der Halle 11.1 präsentieren Universitäten auf der Sonderschau „e-Production für Jedermann“ Zukunftsprodukte und innovatives Design für den Bereich Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping. Die Fakultät Gestaltung der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim stellt dabei das weltweit erste Fahrzeug, das in einem Stück in 3D gedruckt und von einem Akkuschrauber angetrieben wird, vor.

Ergänzt wird dieser Themenbereich durch die „12th Annual International Wohlers Conference“ am 03.12. 2010. Die „Designbar“ in Halle 11.0 gibt eine Einführung in die gesamte Thematik der Additiven Technologien und Anwendungen.

Anwendungsbereich wächst rasant – Faktor Individualisierung

Der Anwendungsbereich der mit den Additiven Technologien hergestellten Produkte wächst rasant und spielt in Industrie und Alltag eine immer stärkere Rolle. Wichtige Einsatzbereiche sind Medizinprodukte, Nischenprodukte, Design und „e-Produkte“, die über das Internet vertrieben werden.

Additive Verfahren werden durch das Auftragen dünner Materialschichten Produkte gefertigt. Der Einsatz ist in der gesamten Prozesskette möglich – bei Prototypen genauso wie bei der Produktion von Kleinserien. Der große Vorteil dieser Technologie ist die hohe Flexibilität und die nahezu grenzenlose Einbindung individueller Produktanforderungen. So wurden auf der EuroMold 2009 bereits individuell passende Fahrradsattel, Kletterschuhe und viele andere individualisierte Produkte präsentiert.

Ein Marktpotential der Additiven Verfahren von mehr als einer Milliarde Euro in den nächsten 3 bis 5 Jahren sieht Abe Reichental, Präsident und CEO von 3D Systems. „Unsere Produktsysteme und Materialien geben uns die Möglichkeit, die Rapid Manufacturing-Technologie in vielen Industrie- und Produktionsbereichen anzuwenden.“ Außerdem seien 3 D Drucker inzwischen immer günstiger in der Anschaffung und leichter zu nutzen, so Reichenthal.

„12th Annual International Wohlers Conference“ Über die jüngsten Trends und künftige Entwicklungen informiert die „12th Annual International Wohlers Conference“. Unter dem Motto „The Business Impact of Additive Manufacturing“ werden auf der englischsprachigen Konferenz am Freitag, 3.12. 2010, die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Additiven Verfahren beleuchtet. „Die Konferenz zeigt die gewaltigen Möglichkeiten für Produktentwicklung und Fertigung weltweit sowie die wirtschaftliche Bedeutung der Additiven Verfahren“, so Chairman Terry Wohlers. „Die Teilnehmer erfahren darüber hinaus, wie Ideen, die in der Vergangenheit noch als undenkbar galten, durch jüngste Trends und Entwicklungen Wirklichkeit geworden sind.“

Media Contact

Thomas Masuch DEMAT GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Hochleistungs-Metalloptiken mit Lothar-Späth-Award 2021 ausgezeichnet

Fraunhofer IOF und HENSOLDT Optronics entwickeln optisches Teleskop zur Erforschung des Jupitermondes Ganymed. Forscher des Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sind gemeinsam mit ihrem Partner für die Entwicklung…

Chemiker designen „molekulares Flaggenmeer“

Forschende der Universität Bonn haben eine molekulare Struktur entwickelt, die Graphit-Oberflächen mit einem Meer winziger beflaggter „Fahnenstangen“ bedecken kann. Die Eigenschaften dieser Beschichtung lassen sich vielfältig variieren. Möglicherweise lassen sich…

Der nächste Schritt auf dem Weg zur Batterie der Zukunft

Kompetenzcluster für Festkörperbatterien „FestBatt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geht in die zweite Förderphase – Koordination durch Prof. Dr. Jürgen Janek vom Gießener Zentrum für Materialforschung – Rund 23…

Partner & Förderer