hybridica-Sonderschau „Gläserne Fertigung“: Mehr Effizienz in der Hybridbauteilefertigung

Ein Verbund von spezialisierten Partnerunternehmen demonstriert unter anderem anhand der Fertigung eines mit Kunststoff umspritzten Metall-Clips sämtliche Prozessschritte einer möglichen Produktionskette. Die einzelnen Schritte sind dabei auf andere Fertigungslinien übertragbar.

Ziel ist, durch Innovation und Automatisierung die Wertschöpfung im Herstellungsprozess weiter zu optimieren. Den fertigen Clip können die Besucher als Erinnerung an die hybridica 2010 mit nach Hause nehmen.

Der Produktionsprozess der Gläsernen Fertigung enthält die neuesten Technologien aus den Bereichen Stanzautomaten, Spritzgießmaschinen, Bandzuführung, Schweißtechnik von Bändern sowie Qualitätsüberwachung und automatisierte Abnahme. Leicht Stanzautomation, Spezialist für periphere Anlagen der Stanz- und Umformtechnik, stellt sie zusammen mit den Partnerfirmen Arburg, IFC, Kron, TRsystems Unidor, ThyssenKrupp, Zetka Stanz- und Biegetechnik sowie dem Entwicklungs- und Konstruktionsspezialisten Creative Automation vor. Das Resultat ist ein präzise aufeinander abgestimmter Maschinenpark, der die effiziente Hybridbauteilefertigung in einer durchgängigen Prozesskette ermöglicht.

Ellen Richter-Maierhofer, Projektleiterin der hybridica, zeigt sich von der Lösung beeindruckt: „Die Besucher erhalten hier Einblick in den neuesten Stand der hybriden Fertigungstechnik. Gleichzeitig steht die Gläserne Fertigung für ein konkretes Beispiel der neu entstehenden Unternehmensverbünde und Partnerschaften, in denen Spezialisten aus verschiedenen Gebieten zusammenfinden, um innovative und effiziente Lösungen zu schaffen.“

Ekkehard Hüne, verantwortlich für den Vertrieb bei der Leicht Stanzautomation GmbH erklärt: „Der Erfolg der hybridica-Premiere und die Schlüssigkeit des Konzepts haben letztlich dazu geführt, dass sich Marktführer wie der Spritzgießmaschinen-Hersteller Arburg als Mitaussteller präsentieren. Zusammen mit den weiteren Partnern können wir deshalb den Besuchern in der Gläsernen Fertigung eine in vielerlei Hinsicht innovative Automatisierungslösung bieten.“

Innovative Komponenten
Die einzelnen Komponenten dieser Fertigungslinie enthalten zahlreiche Innovationen. Ihr Potenzial zur Effizienzsteigerung lässt sich auf eine Vielzahl von Lösungen übertragen. Zunächst wird in der Stanzlinie das zugeführte Rohband von einer voll konfigurierbaren Servopresse verarbeitet, die mit ihrem linearen Antrieb über Kurvenscheiben ein technisches Novum darstellt. Ein Bildverarbeitungs- und Auswertsystem sorgt mit neuester Kameratechnik für die Qualitätskontrolle im Stanzprozess.

Der nächste Produktionsschritt führt das vorgestanzte Band in horizontaler Wickeltechnik einer Vertikal-Spritzgießmaschine zu. Der Wickler zeigt auch bei extrem langsamer Zuführung ein völlig ruckfreies Bewegungsbild. Bei Bandende schweißt eine Widerstands-Schweißanlage den Anfang des nächsten Coils hochpräzise an das Ende des Bandes an. Dies minimiert die Stillstandzeiten in der Produktion. Das Stanzgitter wird nun in einem Zweiphasen-Werkzeug umspritzt und im zweiten Schritt aus dem Stanzgitter ausgetrennt.

Nachhaltige Entsorgung
Anschließend führt ein Steigförderer die Teile einem Abnahmesystem zu, das eine Lage-Kontrolle durchführt und die Teile dem Besucher auf Knopfdruck zur Mitnahme zur Verfügung stellt. Schließlich ermöglicht ein Vertikalwickler mehr Nachhaltigkeit und eine zusätzliche Kostenoptimierung: Er wickelt das Restband auf, das so platzsparend dem Recycling übergeben werden kann.

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