Unterschriften sichern elektronische Dokumente und LogIn

SOFTPRO präsentiert auf der CeBIT die jüngsten Versionen seiner mehrfach preisgekrönten Produkte SignDoc und SignSecure. Beide Lösungen gewannen die von Microsoft veranstaltete „Tablet PC Challenge“ und wurden ausgezeichnet als beste Biometrie-Anwendung für Tablet PCs im weltweiten Wettbewerb „Does Your App Think In Ink?“. Mit SignDoc und SignSecure lassen sich sowohl elektronische Dokumente wie auch die Anmeldung am PC durch die eigenhändige Unterschrift absichern. Damit werden Passwörter überflüssig, die einerseits oft unsicher gewählt sind und andererseits häufig vergessen werden. Elektronische Dokumente erhalten auf diese Weise eine hohe Beweiskraft.

Gezeigt wird die Erfassung von Unterschriften auf hochwertigen Schreibtabletts und Tablet PCs, die Speicherung in Datenbanken oder auf Smart Cards und die anschliessende Prüfung. Dabei werden auch Integrationen in diverse Lösungen für Banken und Versicherungen vorgestellt. Ermöglicht werden diese durch das Software Development Kit SignWare. Der Softpro-Partner Indatex stellt beispielsweise die gemeinsam entwickelte Tablet-PC Lösung für Versicherungsmakler vor. An mehreren Demonstrationspunkten von Microsoft wird die Integration in elektronische Formulare von Kliniken gezeigt.

Verlässlicher als Papier

Professor Dr. Thomas Hoeren vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erstellte ein Gutachten zur Beweiskraft digitaler Dokumente, die durch die eigenhändige Unterschrift abgesichert werden. Gegenstand seiner Betrachtung war ein Prozess, den die Firmen Indatex und Softpro zunächst vorwiegend dem Versicherungsmarkt offerieren: Der papierlose, fallabschliessende Vertrag auf dem Tablet PC im mobilen Aussendienst. Diese ausgeklügelte Anwendung wird erstmals ausführlich auf der CeBIT 2005 an den Ständen der Firmen Toshiba (Halle 1, Stand 6h2) und Microsoft (Halle 4, Stand A38) vorgestellt.

Hoeren sieht darin ein „funktionsäquivalentes Surrogat zur herkömmlichen Unterschrift auf einem Papierdokument“, „das die von der Schriftform verfolgten Formzwecke in gleichwertiger Weise erfüllt. Durch den Einsatz der elektronischen Unterschriften- und Kommunikationsplattform beim Abschluss von Versicherungsverträgen kann die Beweissicherheit des in der Versicherungsbranche derzeit üblichen Geschäftsprozesses erheblich übertroffen werden“. Hoeren berücksichtigt in seiner Analyse, dass mit geeigneten Schreibtabletts und Tablet PCs sich auch unsichtbare Signale der Schreibbewegung erfassen und überprüfen lassen, wie die Geschwindigkeit und der Druck. Aus diesen Signalen bestimmt sich zu einem großen Anteil die Einzigartigkeit einer Unterschrift. Überall dort, wo diese Aufnahmegeräte nicht zur Verfügung stehen, ist es sinnvoll zumindest die Bildmerkmale der Unterschrift zu überprüfen. Softpros Lösungen speichern konsequenterweise einen Datensatz der Unterschrift, der aus zwei Elementen besteht: Einem exakten (statischen) Bild der Unterschrift und ihren biometrischen (dynamischen) Merkmalen.

Unter den biometrischen Merkmalen weist die Unterschrift eine Sonderstellung auf. Als aktive Willenserklärung kann sie nicht ohne das Einverständnis ihres rechtmäßigen Inhabers abgegeben werden. Ganz im Gegensatz zu Passwörtern und Geheimzahlen, die durchaus auch mal ausgespäht und anschließend missbraucht werden können, wie die zahlreichen Fälle von EC-Karten Missbrauch in 2004 zeigten.

Geschützte Dokumenten-Integrität

SignDoc verbindet diese Daten untrennbar mit dem zugehörigen elektronischen Dokument. Ein sogenannter Hashcode schützt als eindeutige Kennung die Integrität des Dokuments (sowohl den eigentlichen Inhalt wie auch die Unterschrift) vor unbefugten Änderungen.

Ein solcher Integritätsschutz für sensible persönliche Daten ist leider noch keineswegs selbstverständlich. So gibt es auf dem Markt nach wie vor Anbieter, die erfasste Daten nur mangelhaft oder gar nicht schützen. Dabei ist der Schutz vor Manipulation elektronischer Dokumente einer der wichtigsten Aspekte, um Vertrauen für elektronische Geschäftsprozesse zu erreichen.

Unterschriften erfasst in vergleichbarer Qualität

Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Sicherstellung einer gewissen Mindestqualität für die erfassten Unterschriften. Schliesslich möchte man als Anwender im Zweifelsfall eine Unterschrift auch überprüfen können. Softpro gilt als federführend bei der Festlegung von Standards zum Vergleich von Unterschriften und ist in diversen Gremien aktiv um seinen Kunden langfristige Investitionssicherheit zu bieten. Aktuelle Hintergrundinformationen hierzu werden u.a. in einem Expertenvortrag auf der Bank Finanz Systeme am 14. März 2005 (Halle 17, Forum C, 14:20 Uhr) vermittelt.

Softpros Lösungen live auf der CeBIT

Softpro zeigt seine komplette Lösungspalette auf der CeBIT in Hannover vom 10. bis 16. März 2005 am Stand A01.38 im Rahmen der Bank Finanz Systeme in der Halle 17. Hier zeigt Softpro auch die jüngste Version seines sehr umfangreichen Produktpaketes SignPlus, das bereits in Hunderten von Kreditinstituten weltweit zur visuellen und automatischen Prüfung von Unterschriften verwendet wird.

Lösungen zur Authentifizierung in elektronischen Prozessen werden in der Halle 1 an den Partnerständen von Fujitsu Siemens Computers (Standnummer 4h4) und Toshiba (Standnummer 6h2) gezeigt. Gemeinsam mit dem Partner Indatex stellt Softpro bei Toshiba ausserdem eine spezielle Lösung für den Versicherungsbereich vor.

SignDoc und SignSecure werden ausserdem bei Microsoft (Halle 4, A38 sowie Halle 9, D28) innerhalb von Case Szenarien aus dem Versicherungsbereich und dem Gesundheitswesen auf Tablet PCs gezeigt und im Rahmen des Smart Events in Halle 21 u.a. auf Tablet PCs diverser Hersteller vorgestellt.

Media Contact

Jörg-M. Lenz Deutsche Messe AG

Weitere Informationen:

http://www.softpro.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2005

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Smarte Implantate

Forschungsteam stellt neue Ergebnisse bei internationalem Workshop vor. Am 6. und 7. Oktober kommen auf Einladung der Professoren Tim Pohlemann und Bergita Ganse von der Universität des Saarlandes internationale Forscherinnen…

Selbstvalidierung von komplexen elektronischen Systemen

… durch Grey-Box-Modelle. Mischt man schwarz und weiß, entsteht grau – und damit eine neuartige Methode, die es ermöglichen soll, dass sich komplexe elektronische Systeme selbst überwachen. Mit sogenannten Grey-Box-Modellen,…

LiDAR- und Radarsensoren – platzsparend im Scheinwerfer verbaut

Autonomes Fahren … Der Mensch hat Augen und Ohren, mit denen er brenzlige Situationen im Straßenverkehr erkennen kann. Bei autonom fahrenden Autos übernehmen eine Reihe von Sensoren diese Aufgabe. Doch…

Partner & Förderer