Kurzer Prozess gefragt

Abb. 1: Hochintensive LED-Punktlichtquelle: <br>Aushärtungslampe DELOLUX 80

Reduzierte Taktzeiten und schnelle zuverlässige Prozesse rücken in der industriellen Fertigung immer stärker in den Mittelpunkt. Hersteller müssen ihre Produktivität steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Insbesondere das Fügeverfahren Kleben kann erheblich dazu beitragen.

DELO Industrie Klebstoffe unterstützt seine Kunden mit speziell zugeschnittenen Produkten, insbesondere bei Automotive- und Elektronik-Anwendungen: Auf der Bondexpo vom 24. bis 27. September in Stuttgart stellt DELO eine neue Generation schnellhärtender Epoxidharze, etablierte schnelle lichthärtende Acrylate und Epoxies sowie die neue Aushärtelampe DELOLUX 80 vor.

Die neuen Epoxidharze härten im Vergleich zu den meisten am Markt verfügbaren warmhärtenden Klebstoffen wesentlich schneller aus – mittels Thermoden-Prozess ist eine minimale Aushärtezeit von nur sechs Sekunden möglich. Gleichzeitig werden Eigenschaften wie hohe Festigkeiten, gute chemische Beständigkeit und Einsatz bei hohen Temperaturen beibehalten. Zum Einsatz kommen sie bei der Verklebung von Miniaturbauteilen, z.B. Sensoren und Gehäusen, bei Elektronikanwendungen und im Smart Label-Bereich. Die sehr gute Beständigkeit gegenüber Öl oder Benzin ist im Automotive-Sektor von Vorteil, denn hier sind Sensoren aggressivsten Medien ausgesetzt. Einige der Klebstoffe aus der neuen Generation sind sogar weltraumtauglich. Das hat jetzt Austrian Research Centers bestätigt: Das Institut testet im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA Werkstoffe für den Einsatz im Weltraum unter authentischen Bedingungen.

Etablierte Produkte wie lichthärtende Acrylate und Epoxies zeichnen sich generell durch kurze Aushärtezeiten aus und sind daher bei der Prozessoptimierung gefragt – etwa wenn es um die schnelle Fixierung von Bauteilen geht. Im Vordergrund steht daher die Optimierung des Aushärteprozesses durch noch leistungsfähigere Aushärtelampen. Mit der neu entwickelten DELOLUX 80 hat DELO diese Technologie weiter verbessert: Die hochintensive LED-Punktlichtquelle dient zur schnellen Aushärtung licht- und UV-härtender Klebstoffe. Der Vorteil: Gegenüber konventionellen Entladungslampen ist die Lebensdauer der Lampe 20-fach höher und die Lichtleistung sofort verfügbar. Darüber hinaus kann sie einfacher in den Produktionsprozess integriert werden, da die Außenkante des LED-Kopfs nur minimal größer ist als der Lampenkopf selbst – Somit ist der Platzbedarf innerhalb der Fertigungsanlage äußerst gering.

Über DELO:
DELO ist ein führender Hersteller von Industrieklebstoffen mit Sitz in Landsberg und rund 190 Mitarbeitern. Das Unternehmen bietet maßgeschneiderte Spezialklebstoffe für Anwendungen in speziellen Branchen – von der Elektronik bis hin zur Chipkarten- und Automobilindustrie sowie in der Glas- und Kunststoffverarbeitung. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Bosch, DaimlerChrysler, Festo, Infineon, Philips und Siemens. Im Geschäftsjahr 2006/2007 erwirtschafteten rund 170 Mitarbeiter einen Umsatz von knapp 27 Millionen Euro. DELO verfügt über ein Netz weltweiter Vertretungen und Vertriebspartner.
Pressekontakt:
Jennifer Bader
DELO Industrie Klebstoffe
Ohmstraße 3, D-86899 Landsberg
Telefon +49 8191 3204-212
Telefax +49 8191 3204-5212
E-Mail jennifer.bader@DELO.de

Media Contact

Jennifer Bader DELO Industrie Klebstoffe

Weitere Informationen:

http://www.DELO.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Funktionsweise von Adrenalin-bindendem Rezeptor entschlüsselt

Leipziger Biophysiker verfolgen Mechanismus der Signalübertragung im Körper nach. G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCR) sind im menschlichen Körper allgegenwärtig und an vielen komplexen Signalwegen beteiligt. Trotz ihrer Bedeutung für zahlreiche biologische Vorgänge…

Eine Alternative für die Manipulation von Quantenzuständen

Forschende der ETH Zürich haben gezeigt, dass man die Quantenzustände einzelner Elektronenspins durch Elektronenströme mit gleichmässig ausgerichteten Spins kontrollieren kann. Diese Methode könnte in Zukunft in elektronischen Schaltelementen eingesetzt werden….

Neue Einblicke in das Entstehen kleinster Wolkenpartikel in der Arktis

Ny-Ålesund (Spitzbergen). Mobile Messgeräte ermöglichen die Untersuchung von atmosphärischen Prozessen in höheren Luftschichten, die von klassischen Messstationen am Boden bisher nicht erfasst werden. Die luftgetragenen Flugsysteme leisten somit einen wichtigen…

Partner & Förderer