Kunstblase auf der MEDICA 2001

Mit der Kunstblase auf der MEDICA 2001
Die Fachhochschule München präsentiert ein herausragendes Forschungsprojekt

An der Fachhochschule München entwickelte Prof. Helmut Wassermann in seinem Labor für Sensorik eine alloplastische implantierbare Kunstblase. Damit könnte Millionen von Menschen geholfen werden, denen zum Beispiel aufgrund eines Tumors die Blase entfernt werden musste. Die Fraunhofer Gesellschaft hat dieses künstliche Harnableitungssystem patentieren lassen und damit einem Professor der Fachhochschule München den wissenschaftlichen Vorsprung auf diesem Gebiet gesichert. Die Präsentation auf der MEDICA 2001 in Düsseldorf ist daher aus der Sicht der Bayerischen Staatsregierung nur konsequent.

Eine künstliche Harnblase kostet ca. 30.000 DM. Prof. Wassermann hat dieses künstliche Organ mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Rahmen des Programms „Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen“, mit Hilfe der Fraunhofer Gesellschaft und mit großzügiger finanzieller Unterstützung aus der Industrie an der Fachhochschule München – Munich University of Applied Sciences entwickelt.

Die Wassermannsche Kunstblase wird dieses Jahr auf der MEDICA 2001 in Düsseldorf vom 21. bis 24. November 2001 in Halle 3, Stand G 72 auf dem Gemeinschaftsstand „Bayern innovativ“ gezeigt. Sie gilt als eines der bayerischen Forschungspotenziale, für die das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie neue Kunden und Märkte erschließen möchte.

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Dr. Traute Schoellmann idw

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