Wachstumsmarkt Solartechnik – Photovoltaiklösungen auf organischer Basis

Der Markt für Solarenergie ist enorm im Wachsen begriffen. Schätzungen gehen in den kommenden Jahren in diesem Bereich von stetigen 20-25 % Wachstum in Deutschland aus. Zu diesem Anstieg werden zukünftig auch Solarzellen auf organischer Basis beitragen, welche eine neue Generation kostengünstiger Photovoltaiklösungen ermöglichen. Solarzellen auf organischer Basis sind ein Kernthema auf der „Plastic Electronics Conference & Showcase“ im Oktober in Frankfurt.


Gerade in Deutschland boomt der Markt für Solartechnik. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarindustrie hat die Photovoltaikbranche im Jahr 2004 einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Prognosen zufolge wird diese Zahl bis 2020 auf 18 Milliarden ansteigen. Auch große Energieunternehmen investieren in diesen Markt. So hat Shell jüngst bekannt gegeben, in Bayern die weltgrößte Solaranlage bauen zu wollen. Auch BP Solar, General Electric oder Sharp investieren Milliarden in die Photovoltaik.
Zahlreiche nationale und EU-weite Förderprogramme unterstützen den Fortschritt dieser erneuerbaren Energie.

Durch organische Solarzellen auf Polymerbasis wird in Zukunft eine enorme Verringerung der Kosten für Solarstromerzeugung möglich, da Polymere kostengünstiger und einfacher verarbeitet werden als herkömmliche Siliziumzellen. Die sehr dünnen, flexiblen Solarzellen lassen sich auf große Flächen auftragen und einfach zusammenrollen. So entstehen ganz neue Anwendungsgebiete. Auch sind sie in unterschiedlicher Farbe herstellbar, was sie als Gestaltungselement für Architekten interessant macht. In einer durchscheinenden Version eignen sie sich sogar als Fensterfolien, die einen Teil des Lichts ins Gebäude dringen lassen und den Rest in Strom verwandeln.

Auf der „Plastic Electronics Conference“ werden in 14 Vorträgen die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet „Solartechnik“ präsentiert. Vor allem die Marktaussichten der neuen Technologie sowie die Herausforderungen, die auf die einzelnen Glieder der Fertigungskette organischer Solarkomponenten zukommt, stehen dabei im Vordergrund.

Die „Plastic Electronics Showcase“ wird ein Marktplatz für den Informationsaustausch zwischen Entwicklern, Herstellern und Anwendern sein. Damit wird sie einen wichtigen Beitrag dazu leisten, neue Erkenntnisse aus der Forschung schon heute in industrielle Anwendungen und Endkundenprodukte zu transferieren und neue Märkte zu erschließen. Mit der Teilnahme positionieren sich die ausstellenden Firmen bereits frühzeitig als „First Mover“ in diesem Marksegment.

Hintergrund „Plastic Electronics Conference & Showcase 2005“

Die „Plastic Electronics Conference & Showcase“, eine international ausgerichtete Fachkonferenz mit begleitender Informationsmesse, findet am 04. und 05. Oktober 2005 in Frankfurt am Main statt.

Gemäß des Mottos „Where Science and Industry Meet“ stehen die vollkommen neuen Einsatzmöglichkeiten und Anwendungen, welche das Fachgebiet der elektrisch leitenden Polymere eröffnen, im Mittelpunkt dieses Forums für den Informationsaustausch zwischen Forschung und Industrie. Der Vorteil von Polymeren liegt dabei in der einfachen Verarbeitung und in den daher niedrigen Kosten. Elektrisch leitfähige Kunststoffe auf Polymerbasis kommen schon heute in ersten Produkten in der Display- und Solartechnik oder in Sensoren zum Einsatz. Riesiges Marktpotenzial hat zudem der Einsatz einfacher Plastik-Elektroniksysteme in z.B. RFID, Medizintechnik, Datenspeicher oder Consumer-Produkten. Hier werden erste Produkte im Jahr 2006 erwartet. Neuesten Schätzungen zufolge wird das Marktvolumen für organische Elektronik bis zum Jahr 2015 30 Milliarden US-Dollar erreichen.

Hintergrund Plastic Electronics Foundation

Die „Plastic Electronics Conference & Showcase“ wird im Auftrag der Plastic Electronics Foundation in Zusammenarbeit mit der Organic Electronics Association (OEA) des VDMA organisiert. Die Stiftung hat ein Science Board und ein Industry Board zusammengestellt, welche mit der Zusammenstellung der Konferenzthemen betraut sind. Namhafte Forschungsinstitute, Universitäten und Unternehmen sind in den Boards, welche die Konferenzthemen auswählen, repräsentiert.

Hintergrund VDMA – Organic Electronics Association (OEA)

Die OEA – eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA – ist Interessenvertretung und Plattform der im Bereich der organischen Elektronik tätigen Firmen und Institute. In der OEA arbeiten über 45 Mitglieder aus der gesamten Prozesskette von der Entwicklung bis zur Anwendung zusammen. Gemeinsames Ziel ist die Schaffung der notwendigen Rahmenbedingungen für eine Produktionsinfrastruktur für organische Elektronik in Deutschland und Europa. Der VDMA ist mit fast 3000 Firmenmitgliedern aus der Investitionsgüterindustrie größter Branchenverband in Europa.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Veranstalter:
Messe Frankfurt Ausstellungen
Barbara Kälberer
Taunusstraße 7a, 65183 Wiesbaden, Deutschland
Telefon: +49 (0)611 951 6618
E-mail: barbara.kaelberer@mfa.messefrankfurt.com

Pressebüro:
MetaCom Corporate Communications GmbH
Simon Feess
Postfach 1937, 63409 Hanau, Deutschland
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