Österreicher entwickelt Flügelsegel-Trimaran

Der Pegasus Trimaran

Der Wiener Bootskonstrukteur Christian Alexander (54) hat einen Flügelsegel-Trimaran entwickelt, mit dem man ohne körperliche Anstrengung übers Meer segeln kann.

Die Segelyacht mit den Ausmaßen 8 x 6 x 2,10 m (Tiefgang 0,5 m) und einem Leergewicht von 550 kg benötigt für die Fertigstellung der Flügelsegel und deren Mechanik, Plexiglas, Pedalantrieb sowie Transporte noch 20.000 Euro, die über eine Crowdfunding-Aktion hereingespielt werden sollen. Fertigstellung und Testbetrieb sind für Mai 2016 geplant, die Schiffstaufe erfolgt im Juni. http://www.pegasus-trimaran.com 

Das Pegasus-Modell ist eine Segelyacht, die bequem von einem Cockpit aus geschützt vor Wind und Wetter gesteuert wird – mit Sportlenkrad, Kompass, batteriebetriebenem GPS und einer Bedienkonsole für die drei Flügelsegel mit ausfahrbaren Klappen. Alles, was man tun muss zum Auslaufen, ist die Leinen loszumachen und die drei Hebel auf der Konsole umzulegen, um mit 15 bis 20 Knoten (30-40 km/h) über die See zu gleiten – alles ohne Motor und Elektrik, ohne teures Yachtzubehör und ohne Stress, nur durch die Kraft des Windes.

Neuartige Konstruktionsweise

Neu ist die Entwicklung der Flügelsegel und der visionären Technologie, die den Pegasus-Trimaran einzigartig machen. Die Flügelsegel sind so konstruiert, dass sie sich gleich Windfahnen immer in den Wind stellen. Egal, wohin das Boot gesteuert wird, sie nehmen immer den optimalen Anstellwinkel zum Wind ein, nämlich 15°. Sind die Flügel auf „neutral“ gestellt, liefern sie keinen Vortrieb und das Boot bleibt ohne Antrieb stehen. Profilmasten sorgen für geringsten Windwiderstand.

Die drei Flügelsegel ergeben ein „Dreigang-Getriebe“, also drei Geschwindigkeiten. Fährt man die Klappen der Flügel aus, wird Vortrieb erzeugt, das Boot dreht sich praktisch unter den Flügeln, wohin es gesteuert wird, und die Flügelsegel bleiben immer konstant zur Windrichtung stehen. Zudem kann man auch rückwärts fahren sowie das Boot um die eigene Achse drehen. Die Flügelsegel haben eine Höhe von 3.60 Meter, Platz genug für den Schriftzug eines Sponsors.

Perspektiven für Sponsoren

Für künftige Partner und Sponsoren bietet die Segelsaison 2016 zahlreiche Möglichkeiten. Die Testphase samt Promotion erfolgt an einem österreichischen See, das Boot wird dann an nationalen Open-Class Regatten teilnehmen. Partner können das Projekt mit Video- und Filmaufnahmen begleiten und Medien werden eingebunden. Ein Dokumentationsfilm soll das Projekt abrunden.

Für 2017 ist der Einsatz im Mittelmeer geplant, mit einer Promotion-Tour durch Kroatien, Italien, Griechenland umd Spanien, für 2018 eine Atlantiküberquerung in der Open-Class-Regatta ARC. Danach soll die Serienproduktion für einen 4 Meter Fun-Cart-Trimaran beginnen. Die Pegasus-Crowdfunding-Seite ist bereits online: https://wemakeit.com/projects/pegasus-trimaran 

Der Tüftler

Christian Alexanders Interesse für Mehrrumpfboote und das Segeln begann Anfang der neunziger Jahre mit einschlägiger Literatur über Bootsbau und Konstruktion, allem voran über Designs von James Wharram, aber auch spezifische Literatur über Aerodynamik (Marjai).

Nach 15-jähriger Vorbereitung ging es mit einem 12 Meter-Katamaran, einer Konstruktion von Kurt Kelsall, Einhand von den Azoren über Madeira und den Kanarischen Inseln zu den Cap Verden, weiter nach Senegal und Gambia, und schließlich über den Atlantik nach Brasilien. Er lebte und arbeitete fünf Jahre lang auf seinem Boot und sammelte so Erfahrungen über das Segeln und die handwerklichen Fähigkeiten, die das Handling einer Segelyacht mit sich bringt.

Danach setzte er die gewonnenen Erkenntnisse in Form von Eigenkonstruktionen um, fertigte gut ein Dutzend Modelle an und verfeinerte das Design immer weiter. Dabei waren es von Anfang an drei Kriterien, die seine Konstruktionen bestimmten: Geringe Baukosten, geringe Bauzeit und gute Performance, also Schnelligkeit.

Der Markt und die Akzeptanz des Flügelsegel-Konzepts hat sich in den vergangenen 20 Jahren sehr verändert. Mittlerweile ist der neue Americas-Cup Gewinner ein Flügelsegel-Trimaran; sucht man nach dem Begriff „Wingsail“, bekommt man eine Fülle von innovativen Ideen verschiedener Designs zur Auswahl, vom Containerschiff bis zum Kajak, jedoch entspricht keines der Flügelsegel der Konstruktion von Christian Alexander, weder in seiner Einfachheit noch in seiner Effizienz.

Video-Link: https://vimeo.com/144514804

Crowdfunding: https://wemakeit.com/projects/pegasus-trimaran

Konstruktionsmerkmale
Flügelsegel statt Tuchsegel
Geringe Masthöhe: dadurch mehr Stabilität
Kein Motor, keine Elektrik, keine Hydraulik
Keine Winschen, kein Tauwerk, keine Wanten
Kein Schwert und Schwertkasten
Bauplan mit wenig Daten

Besonderheiten
Zukunftsorientierte Technologie
Bahnbrechende Erfindung (patentiert)
Weitere Patente in Arbeit (Pedalantrieb)
Auch in anderen Größen realisierbar
Fun & Freizeit-Produkt der Extraklasse
Unkomplizierte Steuerung
Leichte Manövrierbarkeit
Geringe Masthöhe

Kontakt
Christian Alexander
Mobil.: +43 (0) 650 311 73 98
Mail: slobumovsky@gmail.com
Web: http://www.pegasustrimaran.wordpress.com 

Besichtigungsort: Kunstfabrik Stadlau,
Rothergasse 2, 1220-Wien

Presse:
Christoph Gretzmacher
Mobile: +43 (0) 660 1016615
Mail: c.gretzmacher@rocketmedia.at
Web: http://www.rocketmedia.at 
Video: https://www.youtube.com/watch?v=NMVn8rVhMcI 

Media Contact

Christoph Gretzmacher pressetext

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Innovative Produkte

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Mögliches Zielprotein für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen entdeckt

Forschende der Universität Zürich haben ein innovatives Zellkulturmodell für Nervenzellen entwickelt, das komplexe Mechanismen der Neurodegeneration aufschlüsselt. Damit konnten sie ein fehlreguliertes Protein als vielversprechenden therapeutischen Ansatzpunkt für die Behandlung…

Möglicher Auslöser für Autoimmunerkrankungen entdeckt

Immunsystem: B-Zellen zeigen T-Zellen, welche Ziele nicht attackiert werden dürfen. Immunzellen müssen erst lernen, nicht den Körper selbst anzugreifen. Ein Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) und der…

Entwicklung der ersten Wasserstoff-Straßenbahn Europas

Professur Alternative Fahrzeugantriebe erarbeitet Betankungsstrategie, entwickelt Simulationsmodelle zur Alterung des Antriebstranges und vermisst das Brennstoffzellensystem vor dessen Integration in die Straßenbahn. Die Professur Alternative Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Chemnitz (TUC)…

Partner & Förderer