Nobelpreis für Medizin geht an drei Humboldtianer

Die drei Wissenschaftler wurden für ihre Forschungen zum Immunsystem geehrt. Beutler und Hoffmann erhalten die eine Hälfte der Auszeichnung für die Entdeckung der angeborenen Immunität. Steinman wird mit der anderen Hälfte für die Entdeckung der dendritischen Zellen ausgezeichnet, die eine wichtige Rolle für die Anpassung des Immunsystems spielen.

Bruce Beutler hatte 1993 den Humboldt-Forschungspreis erhalten und als Preisträger der Stiftung 1994 an der Universität Regensburg geforscht. Er war zudem Gastgeber einer deutschen Feodor Lynen-Stipendiatin der Stiftung. Jules Hoffmann war 1983 mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden und hatte 1984 an der Universität Marburg als Preisträger geforscht. Ralph Steinman hatte 1999 den Max-Planck-Forschungspreis erhalten, den gemeinsamen internationalen Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Max-Planck-Gesellschaft.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung
Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 2.000 Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit mehr als 25.000 Humboldtianern aller Fachgebiete in über 130 Ländern – unter ihnen 47 Nobelpreisträger.
Kontakt
Kristina Güroff
Regine Laroche
Kerstin Schweichhart
Tel.: +49 228 – 833 – 144/257
Fax: +49 228 – 833 – 441
E-Mail: presse(at)avh.de
Georg Scholl
Leiter Referat Presse, Kommunikation und Marketing
Tel.: +49 228 – 833 – 258
Web: Quelle: Alexander von Humboldt-Stiftung

Media Contact

Humboldt-Stiftung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Die Zukunft der Robotik ist soft und taktil

TUD-Startup bringt Robotern das Fühlen bei. Die Robotik hat sich in den letzten Jahrzehnten in beispiellosem Tempo weiterentwickelt. Doch noch immer sind Roboter häufig unflexibel, schwerfällig und zu laut. Eine…

Stabilität von Perowskit-Solarzellen erreicht den nächsten Meilenstein

Perowskit-Halbleiter versprechen hocheffiziente und preisgünstige Solarzellen. Allerdings reagiert das halborganische Material sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede, was im Außeneinsatz rasch zu Ermüdungsschäden führen kann. Gibt man jedoch eine dipolare Polymerverbindung zur…

EU-Projekt IntelliMan: Wie Roboter in Zukunft lernen

Entwicklung eines KI-gesteuerten Manipulationssystems für fortschrittliche Roboterdienste. Das Potential von intelligenten, KI-gesteuerten Robotern, die in Krankenhäusern, in der Alten- und Kinderpflege, in Fabriken, in Restaurants, in der Dienstleistungsbranche und im…

Partner & Förderer