Deutsches Forschungsministerium fördert IT-Sicherheit

7,2 Mio. Euro für Korrektheitsbeweis bei Computersystemen

Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert Bemühungen um eine Standardmethode, die das fehlerfreie Funktionieren von Computersystemen sicherstellen kann. In der ersten, zweijährigen Forschungsphase will das BMBF 7,2 Mio. Euro in Arbeiten rund um den geschlossenen integrierten Korrektsheitsbeweis durch Methoden der Verifikation investieren. Ziel ist es, wie das BMBF heute, Mittwoch, mitteilte, Fehler bereits im Entwurf von autonomen oder integrierten Computersystemen erkennen und korrigieren zu können.

Zunächst sollen die mathematischen Grundlagen entwickelt, vollständig formalisiert und für Informatikanwendungen in den Bereichen Embedded Systems, Kommunikation und Anwendungssoftware erschlossen werden. Darauf aufbauend sollen Demonstratoren entwickelt werden, mit deren Hilfe Computersysteme für Chipkarten, Telekommunikation und Automobilelektronik überprüft werden können.

Vor allem für die Industrie ist die Beherrschung der Verifikationstechnologie von großer Bedeutung. Denn durch diese Technologie könnten Zeit und Geld bei der Entwicklung neuer Systeme gespart und zudem Kosten für die Behebung von Systemfehlern vermieden werden.

Geleitet wird das Projekt laut BMBF von der Universität Saarland, zudem sind noch die technischen Universitäten in Darmstadt, Karlsruhe und München, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Max-Planck-Institut in Saarbrücken beteiligt. Aber auch die Industrie trägt mit Infineon Technologies, T-Systems Nova, BMW und der mittelständischen Absint ihr Scherflein zum Gelingen bei.

Ansprechpartner für Medien

Stefan Theißbacher pressetext.austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Screeningsystem für Lungengeräuschanalyse

Ein an der TU Graz entwickeltes Mehrkanal-Aufnahmegerät für krankhafte Lungengeräusche und die dazugehörige automatische Analyse der Geräusche könnten bestehende Screening-Methoden zur Früherkennung zum Beispiel von Covid-19-Infektionen unterstützen. Hierfür benötigt es…

Digitale Technologien für den Blick in den Boden

Weltbodentag Böden sind eine empfindliche und in Folge intensiver Landwirtschaft auch häufig strapazierte Ressource. Wissenschaftler*innen des ATB entwickeln daher digitale Lösungen für eine ressourcenschonende und umweltgerechte Bodenbewirtschaftung. Mit dem Weltbodentag…

Kartierung neuronaler Schaltkreise im sich entwickelnden Gehirn

Wie kann man neuronale Netze aufbauen, die komplexer sind als alles, was uns bis heute bekannt ist? Forscher am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main haben die Entwicklung von…

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen