Rückenwind für Windkraft durch Förderprogramme der KfW

Aus Windkraft Energie zu gewinnen, ist eine seit Jahrtausenden von der Menschheit genutzte Technik. Seit der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts wird Windkraft auch zur Erzeugung von Elektrizität genutzt. Bei der heute beginnenden World Wind Energy Conference and Exhibition in Berlin, an der die KfW teilnimmt, geht es um die Rolle von Windenergie weltweit – jetzt und in Zukunft.

„Die KfW war eine der ersten Banken in Deutschland, die Windenergieprojekte unterstützt hat“, sagte KfW-Umweltvorstand Detlef Leinberger. „Die positiven Umweltwirkungen dieser Form von regenerativen Energien sind enorm: Beispielsweise wird durch die von der KfW finanzierten Windparks in Ägypten (Finanzierungsvolumen: 74 Mio EUR) der Ausstoß von jährlich ca. 180.000 Tonnen CO2 vermieden“, so Leinberger. Die KfW plant weltweit weitere Finanzierungen von Windenergieprojekten, wie z. B. im Jemen und in Tunesien. Dabei prüft die KfW auch mögliche negative Auswirkungen dieser Vorhaben auf die Umwelt (z. B. Vereinbarkeit mit Vogelflugrouten).

Mit ihren Finanzierungen, z. B. für erneuerbare Energien, fördert die KfW den Umwelt- und Klimaschutz seit Jahren im In- und Ausland. Allein im vergangenen Jahr wurden 5,6 Mrd EUR zugesagt, das sind rund 16 % der Gesamtzusagen. Spezielle Zusagen für weltweite Windenergieprojekte stehen mit 0,6 Mrd EUR in den Büchern. Die KfW wird auch in Zukunft die Nutzung der Windenergie und anderer erneuerbarer Energien unterstützen.

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Dr. Charis Pöthig ots

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