Forschungspreis für exzellente Nachwuchswissenschaftler

Verleihung des Forschungspreises 2001 der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung zur Förderung der Biotechnologie und Gentechnik

Am 13. Januar 2001 findet die offizielle Preisverleihung des Forschungspreises der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung im Rahmen des renommierten, vom Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred Eigen ins Leben gerufenen „Klosters-Wintersymposiums“ in Klosters, Schweiz, statt.

Dieser erst kürzlich geschaffene Forschungspreis, welcher mit einem Betrag von 10 000,– ausgestattet ist, wird im Einklang mit den Zielen der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung zur Förderung der Biotechnologie und Gentechnik für herausragende Forschungsarbeiten von exzellenten Nachwuchswissenschaftlern vergeben.

Die öffentliche Ausschreibung des Preises hatte eine gute Resonanz, so dass die Juroren die Qual der Wahl bei den von wissenschaftlich international ausgewiesenen Promotoren für einen Preis vorgeschlagenen Kandidaten hatten. Aufgrund der hohen Qualität der Anträge werden 2001 ausnahmsweise zwei gleich hoch dotierte Preise im Rahmen eines Festaktes am Tagungsort, Hotel Sport in Klosters, vergeben.

Die beiden Preise 2001 gehen an Herrn Dr. Michael Groll von der Humboldt-Universität Berlin und Herrn Dr. Marco Milán vom Europäischen Molekularbiologischen Labor Heidelberg, welche mit 31 bzw. 33 Lebensjahren Ansporn und Beispiel für die heranwachsende ausgezeichnete Wissenschaftler-Generation bilden.

Herr Dr. Michael Groll erhält den Forschungspreis für die Aufklärung der Struktur der intrazellulären Proteinabbau-„Maschine“. Damit ist die Grundlage für ein wesentliches Verständnis des Abbaus von Eiweißstoffen in der Zelle gegeben mit Anwendungspotenzial für die Medizin im Bereich der Infektionskrankheiten, verursacht von Viren, bei Autoimmunkrankheiten und für die Tumorbiologie.

Herr Dr. Marco Milán erhält den Forschungspreis für seine herausragenden Arbeiten im Bereich der Entwicklungsbiologie und der zugrunde liegenden molekulargenetischen Vorgänge bei der Zelldifferenzierung bzw. der Organentwicklung. Durch seine Forschungsarbeiten wird ein neues Tor für das Verständnis der Organbildung aufgestoßen, dessen Potenzial für Medizin und Naturwissenschaft nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.

Im Anschluss an die Preisverleihung werden die beiden Nachwuchswissenschaftler mit einem Referat ihre Arbeiten vor einem illustren wissenschaftlichen Gremium, in dem mehrere Nobelpreisträger vertreten sein werden, darstellen.

Anfragen:
Prof. Dr. Herwig Brunner
Stiftungsvorstand Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung
c/o Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Tel.: 0711/970 4000
Fax.: 0711/970 4006
E-Mail: [email protected]
homepage: www.engelhorn-stiftung.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Ansprechpartner für Medien

Dr. Claudia Vorbeck

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