BMBF verstärkt Förderung der Fachhochschul-Forschung

Ministerin Annette Schavan: „Wir brauchen den Brückenschlag zur Wirtschaft“


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Forschung an Fachhochschulen deutlich stärker unterstützen als bisher. „Wir werden die Fördermittel dafür mittelfristig verdoppeln“, sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Neu-Ulm auf einer Feier zur Amtseinführung der neuen Fachhochschul-Präsidentin Uta Feser. Kennzeichnend für die Forschung an Fachhochschulen sei deren große Nähe zur Anwendung und der schnelle Transfer von neuem Wissen in die Unternehmen. „Forschung an Fachhochschulen ist der Brückenschlag zur Wirtschaft“, sagte die Ministerin.

Im vergangenen Jahr förderte das BMBF die Fachhochschul-Forschung mit 10,5 Millionen Euro. Die Ergebnisse des Programms „FH3 – Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft“ sind viel versprechend: In die Projekte der Förderrunde 2005 waren im Durchschnitt vier Akteure eingebunden. Insgesamt beteiligten sich an der Ausschreibung mehr als 1900 Partner aus Wirtschaft, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Darunter waren 1000 kleine und mittlere Unternehmen aus Branchen wie der Informations- und Telekommunikationsindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie der Medizintechnik.

Fachhochschulen seien vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen wichtige Partner für Innovationen, sagte Schavan. „Deshalb fördern wir den Transfer von Forschungsergebnissen aus den Fachhochschulen in die mittelständischen Unternehmen adäquat und verlässlich.“ Die besonderen Vorteile der Fachhochschulen sind aus Sicht der Unternehmen die unbürokratische Projektabwicklung, die einfache Kommunikation und die große Praxisnähe. „Diese Stärken müssen wir weiter ausbauen“, forderte die Ministerin.

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