Verstärkte Nachfrage aus dem Baltikum

Universität Erfurt baut Internationale Beziehungen weiter aus

Die Universität Erfurt baut ihre Internationalen Beziehungen weiter aus. Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Herz hat jetzt einen Vertrag über die Erasmus-Partnerschaft mit der Universität Riga (Lettland) unterschrieben. Der bereits bestehende Erasmus-Vertrag mit der University of Tartu (Estland) wird auf weitere Fachgebiete wie z.B. die Kommunikationswissenschaft ausgedehnt. „Wir spüren in jüngster Zeit eine verstärkte Nachfrage von Universitäten aus dem Baltikum, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind“, so der Vizepräsident für Forschung und Internationale Angelegenheiten nach Rückkehr von einer Reise in die Region.

Die Erfurter Universität hat seit ihrer Gründung Kooperationsverträge mit 84 ausländischen Hochschulen abgeschlossen. Die allermeisten von ihnen sehen einen Austausch von Studierenden und Dozenten vor, aber auch bilaterale Forschungsprojekte, gemeinsame Konferenzen oder studentische Exkursionen können Inhalt der Kooperationsvereinbarungen sein. Zu den Kooperationspartnern gehören weltweit renommierte Universitäten wie die Yonsei University in Südkorea, die Hong Kong Baptist University (China), die Universidad Nacional Autónoma in Mexiko, die University of Texas at Austin (USA) und die Bogazici University in Istanbul (Türkei).

Im Jahr 2005 sind sechs neue Partner hinzugekommen: die Staatliche Universität St. Petersburg (Russland), das Pitzer College in Claremont (Kalifornien, USA), die University of Mary Washington in Fredericksburg (Virginia, USA), die Tongji University in Shanghai (V.R. China), die National Chengchi University in Taipei (Taiwan) sowie die Lebanese American University in Beirut (Libanon).

52 Austauschstudierende aus 18 Ländern, darunter Griechenland, Japan, Kanada, Litauen, Mexiko, Niederlande, Polen und die Türkei verbringen das Wintersemester an der Universität Erfurt. Etwa die Hälfte der ausländischen Programmstudierenden, die ihr BA- oder MA-Studium an den Partnerhochschulen der Universität Erfurt weltweit absolvieren, reiste bereits im September an, um am dreiwöchigen Orientierungskurs teilzunehmen, den das Sprachenzentrum sowie das Internationale Büro vor jedem Semester organisieren. Weitere Unterstützung erhalten die Austauschstudierenden im Tutorenprogramm. Als persönliche Ansprechpartner stehen ihnen Studierende der Universität Erfurt zur Verfügung, um vor allem in den ersten Tagen beim Einstieg in das Campus-Leben behilflich zu sein. Unabhängig davon, ob sie selbst bereits ein Auslandssemester hinter sich haben bzw. eines planen, tragen die Erfurter Tutoren damit persönlich zur Internationalisierung der Hochschule bei.

Im aktuellen Wintersemester 2005/06 weilen 80 Studierende der Universität Erfurt zu einem Studienaufenthalt im Ausland, weitere werden im kommenden Sommersemester ihr Auslandsstudium aufnehmen. Insgesamt 200 ausländische Studierende sind derzeit an der Universität Erfurt eingeschrieben.

Media Contact

Jens Panse idw

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Multifunktionales Werkzeug für Antifouling-Beschichtungen

– niederenergetischer Elektronenstrahl. Mit der Elektronenstrahltechnologie können Oberflächen zuverlässig behandelt und funktionalisiert werden. Jetzt gelang am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP die Erzeugung von Antihaftbeschichtungen auf Kunststofffolien…

Industrielle Produktion mit KI optimieren

Karlsruher Forschungsfabrik: Immer kürzere Produktlebenszyklen und volatile Märkte zwingen Unternehmen, qualitativ hochwertige Produkte schnell mit neuen, unreifen Prozessen herzustellen. Vergleichbar mit einer Software, die während der Anwendung durch Updates stetig…

Mechanismus für Internet-Sicherheit gebrochen

Das Team der ATHENE-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Haya Shulman hat einen Weg gefunden, wie einer der grundlegenden Mechanismen zur Absicherung des Internet-Verkehrs ausgehebelt werden kann. Der Mechanismus, genannt RPKI, soll eigentlich…

Partner & Förderer