Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erste Firmenausgründung aus dem Zentrum für Humangenetik der Uni Bremen: Vom Gen zum Arzneimittel

26.04.2002


"alcedo biotech" ist eine Ausgründung aus dem Zentrum für Humangenetik der Universität Bremen und kann sich in der ersten Entwicklungsphase auf ein solides Startpaket seines Mutterinstitutes freuen: Patente und einschlägiges Know-how bilden eine Unternehmensbasis, die das große Interesse der Pharmaindustrie an der Neugründung erklärt.

alcedo biotech - das ist der Name einer jetzt gegründeten Biotechnologie-Firma in Bremen. Die Unternehmensgründer haben sich die Entwicklung neuer Arzneimittel mit modernsten Verfahren der Biotechnologie auf die Fahnen geschrieben. alcedo biotech ist eine Ausgründung aus dem Zentrum für Humangenetik der Universität Bremen und kann sich in der ersten Entwicklungsphase auf ein solides Startpaket seines Mutterinstitutes freuen: Patente und einschlägiges Know-how bilden eine Unternehmensbasis, die das große Interesse der Pharmaindustrie an der Neugründung erklärt.

Mit Hilfe der Biotechnologie entwickelte Arzneimittel-Wirkstoffe gewinnen im Rahmen neuer Therapiekonzepte immer mehr an Bedeutung. Sie erweisen sich oft als wirksamer und mit weniger Nebenwirkungen behaftet als die vorhandenen Medikamente. Auf die Biotechnologie werden besonders große Hoffnungen auch in den Bereichen gesetzt, in denen alcedo biotech jetzt seine Aktivitäten aufnimmt. Die ersten Projekte der neuen Firma gelten den Bereichen Krebsbekämpfung und Geweberegeneration. Sogenannte Targets, also Ansatzpunkte, für neue Therapien wurden definiert und können nun gezielt für die Entwicklung von Wirkstoffen eingesetzt werden. Die Rolle von alcedo biotech wird vom Geschäftsführer der Firma, Dr. Piere Rogalla, umrissen: "Wir wissen, dass wir uns auf Gebieten bewegen, die von größter medizinischer Relevanz sind - und entsprechend hart umkämpft. Ich bin jedoch überzeugt, dass die von uns entwickelten neuen Konzepte und Technologien erfolgreich zur Anwendung gebracht werden können." Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfasst das Gründungsteam von alcedo biotech. Erhalt und Aufbau qualifizierter Arbeitsplätze in der Region machen alcedo zu einem weiteren Beispiel für die erfolgreichen Aktivitäten der Universität beim Wissenschaftstransfer.

Namensgeber für die Firma ist der Eisvogel, lateinisch Alcedo, der nicht nur eine seltene Tierart und ein Sympathieträger in der Mythologie vieler Völker ist, sondern auch als zielsicherer Fänger von den Firmengründern zum "Wappentier" gewählt wurde.


Nähere Informationen / Ansprechpartner:
Dr. Piere Rogalla
alcedo biotech GmbH i. Gr.
Leobener Str. ZHG
28359 Bremen
Tel.: 0421-2184239
E-Mail: rogalla@uni-bremen.de

Angelika Rockel | idw

Weitere Berichte zu: Biotechnologie Humangenetik Mutterinstitut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer: Beschäftigung wächst weiter
28.01.2020 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

nachricht Krisenrisiko Nummer 1: Unerwartete Liquiditätsengpässe
08.01.2020 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes

18.02.2020 | Geowissenschaften

Supermagnete aus dem 3D-Drucker

18.02.2020 | Maschinenbau

Warum Lebewesen schrumpfen

18.02.2020 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics