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BGA zu ausländischen Direktinvestitionen: Entwicklungsländer machen Boden gut

22.01.2002


"Mehr und mehr Schwellen- und Entwicklungsländer haben den Sprung zu attraktiven Investitionsstandorten geschafft. Zwar wurde im vergangenen Jahr weltweit weniger investiert, die Entwicklungsländer haben aber gegenüber den Industriestaaten aufgeholt." Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), heute in Berlin. Zuvor hatte die Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen, die UNCTAD, eine Halbierung der weltweiten Auslandsinvestitionen für das Jahr 2001 vermeldet.

Als besonders investitionsattraktiv erwiesen sich die Wachstumsrenner in der Welt, nämlich China in Asien, Brasilien in Lateinamerika, Polen in Osteuropa und Südafrika auf dem afrikanischen Kontinent. Mit einem vergleichsweise geringen Rückgang bei den Auslandsinvestitionen von nur rund sechs Prozent holen die Entwicklungsländer als attraktive Investitionsziele erfreulicherweise auf.

"Das Zurückbleiben der Auslandsinvestitionen in den hochentwickelten Staaten zeigt die nachlassende wirtschaftliche Dynamik und die daraus folgende geringere Investitionsbereitschaft. Anhaltendes attraktives Wachstum bildet offensichtlich die besten Voraussetzungen, um ausländische Investoren anzulocken", so der BGA-Präsident.

Hans-Jürgen Müller | ots

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