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Hennerkes: Häfen sind die Wachstumsmotoren der deutschen Wirtschaft

01.09.2006
"Unsere Häfen sind die Wachstumsmotoren der deutschen Wirtschaft. Hier werden nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern vielfach neu geschaffen", sagte der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jörg Hennerkes, heute auf dem 16. Niedersächsischen Hafentag in Oldenburg.

Um diese Entwicklung weiter zu unterstützen, müssen die zu- und abführenden Verkehrsinfrastrukturen entsprechend entwickelt werden. Für die Küstenhäfen bedeutet das, bedarfsgerechte Hinterlandanbindungen auf Straße, Schiene und Wasserstraße. Für die Binnenhäfen heißt das, die bedarfsgerechte multimodale Anbindung in das dichte Infrastrukturnetz Deutschlands.

Dies werde auch im Investitionsrahmenplan 2006 bis 2010 ablesbar sein, den der Bund derzeit für die verschiedenen Verkehrsträger aufstellt.

Beispielhaft dafür nannte der Staatssekretär die Fahrrinnenanpassungen von Weser und Elbe sowie die Anbindung des neuen JadeWeserPorts in Wilhelmshaven. Das Planfeststellungsverfahren für die Unter- und Außenweser habe im Juni 2006 begonnen. Für die Elbe werden in Kürze die Anträge für die Planfeststellungsverfahren erwartet. Es sei vorgesehen, die Maßnahmen ab 2007 in den Bundeshaushalt aufzunehmen. " Der Bund will die geplanten Vertiefungen zügig vorantreiben", machte Hennerkes deutlich.

Die Realisierung des JadeWeserPorts sei ein herausragendes Hafenprojekt mit überregionaler Bedeutung. Sie werde zur Stärkung der Wettbewerbsposition der deutschen Seehäfen beitragen. Deshalb sei das Bundesverkehrsministerium dabei, die Voraussetzungen für die bedarfsgerechte Anbindung des Tiefwasserhafens zu schaffen.

Die Bundesregierung sei angetreten, um den eingeschlagenen Weg zur Stärkung des maritimen Standortes und damit auch der Seehäfen fortzusetzen. Für die H äfen bedeute das neben dem Einsatz für die "geeignete" Infrastruktur, vor allem auch den Abbau von internationale n Wettbewerbsverzerrungen und Harmonisierungsdefiziten.

Der Einsatz des Bundesverkehrsministeriums gelte verstärkt auch dem Standortmarketing. Das zeige die Arbeit am "Masterplan Güterverkehr und Logistik". "Ich könnte mir vorstellen, d ass wir uns am Marketing-Beispiel der 'Seaports of Niedersachsen' orientieren und international zumindest auf Messen eine gemeinsame Vertretung der 'Seaports of Germany' organisier en . Denn meine Philosophie war und ist: Kooperation nach innen und starke Konkurrenz nach außen", sagte Hennerkes.

| BMVBS
Weitere Informationen:
http://www.bmvbs.de

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