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Ansiedlung in Clustern erhöht die Erfolgsaussichten von Mikro- und Nanotechnik-Start-ups

22.05.2006


Cluster-Standorte sind bei Gründern von Mikro- und Nanotechnik-Unternehmen beliebt und können sich positiv auf das Wachstum des Unternehmens auswirken. Der Studie "Gründungsmonitor Mikro-/Nanotechnik" zufolge, die im April erschienen ist, siedeln sich Gründer, die sich mit Standortfragen beschäftigen, am liebsten in den Mikrotechnik-Clustern Jena, München, Berlin und Dortmund an, wo bereits dreißig oder mehr Mikro- oder Nanotechnik-Unternehmen ansässig sind.



Cluster sind räumliche Ballungen vom Unternehmen gleicher wirtschaftlicher Ausrichtung. Zwanzig Mikro- und Nanotechnik-Cluster mit bis zu 40 Unternehmen wurden im MST-Atlas Deutschland 2005 von IVAM Research definiert. Darauf aufbauend untersucht der jetzt erschienene Gründungsmonitor unter anderem den Zusammenhang zwischen Standorten und dem Wachstum der Unternehmen. Die Studie basiert auf einer Befragung von Unternehmern, die zwischen 2000 und 2005 eine Mikro- oder Nanotechnik-Firma gegründet haben. Die Analyse des Wachstums der befragten Start-ups ergab, dass ein hoher Anteil der schnell wachsenden Unternehmen in einem der großen Mikrotechnik-Cluster angesiedelt ist. Die langsamer wachsenden Unternehmen dagegen sitzen häufiger in kleinen Clustern oder außerhalb der Ballungsräume.



Besonders attraktiv sind Cluster-Standorte, die Start-ups technische Infrastruktur zur Verfügung stellen, zum Beispiel Anlagen und Reinräume auf Mietbasis. Damit können Firmengründer die sonst notwendigen hohen Investitionen in der Anfangsphase umgehen und langwierige Entwicklungsprozesse beschleunigen.

Neben den Standortfaktoren untersucht der Gründungsmonitor Mikro-/Nanotechnik Barrieren und Erfolgsfaktoren für Hightech-Gründungen in Deutschland und formuliert Handlungsoptionen für Wirtschaft, Politik und Gründer. Die Studie wurde von IVAM Research und dem dortmund-project durchgeführt und kann für 115,- Euro bei IVAM Research bestellt werden.

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de

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