Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Fondsbörse aktuell: Zum Wochenschluss etwas belebt

18.11.2005


Fondshandel richtete sich an Aktientendenz aus

Ein paar umsatzschwächere Tage wie in der zu Ende gehenden Woche können der Fondsbörse Deutschland in Hamburg den Geschäftserfolg dieses Jahres mit 240 % Umsatzplus in den ersten zehn Monaten nicht mehr verhageln. Ursache für das Abflauen waren ausstrahlende verhaltene Kursentwicklungen in New York und Tokio sowie Bedenken, ob die große Koalition die erforderliche Reformkraft haben werde, um die deutsche Wirtschaft in Schwung zu bringen, Sorgen, die auch die Deutsche Bundesbank teilt. Der Fondshandel folgte den Aktienmärkten. Als der Nikkei in Tokio am Donnerstag einen Sprung nach oben machte, hat sich der Fondshandel schon wieder etwas belebt. Japan-Fonds rückten positiv ins Blickfeld. Mit Forstsetzung des japanischen und deutschen Kursaufschwungs am Freitag belebte sich auch der Fondshandel noch etwas weiter.

In der kommenden Woche könnten Nachrichten über das US- Verbrauchervertrauen wie auch der Ifo Geschäftsklimaindex für November das Fondsgeschäft beeinflussen.

Musik im Handel mit geschlossenen Fonds Wenn auch auf vergleichsweise sehr viel niedrigerem Niveau, so war in der auslaufenden Woche doch Musik im Handel mit geschlossenen Fonds. Dort hat die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG ihr Vermittlungsgeschäft gegenüber der Vorwoche fast verdoppelt - von nominal 490.000 auf 944.000 Euro.

Im Premiumsegment, in dem es begrenzte Abnahmegarantien gibt, mit insgesamt fast 343.000 Euro Handelsvolumen war der größte Posten mit gut 291.000 Euro eine Beteiligung am Hansa Treuhand Schiff "Wehr Rissen". Sie wechselte zum Kurs von 105 % den Besitzer. Das Segment der Sonstigen Fonds kam auf rund 641.000 Euro Umsatz. Herausragend eine Beteiligung von 102.000 Euro am Conti-Schiff "Conti Brisbane", für die ein Kurs von 133 % erzielt wurde. Eine 250.000-Euro- Beteiligung an der Gebab Contship "Contship Italy" wurde zum Kurs von 100 % vermittelt.

Über "Fondsbörse Deutschland"

Unter der Bezeichnung "Fondsbörse Deutschland" betreibt die Börsen AG, die Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover, an der Börse Hamburg eine neue Plattform für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds. Börsentäglich zwischen 9:00 Uhr und 20:00 Uhr können Anleger offene Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Börsenpreisen handeln; neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt lediglich die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie es der Anleger von anderen Wertpapieren kennt - über seine Haus- oder Online-Bank-Verbindung. Als Börsenplatz ist lediglich "Börse Hamburg" anzugeben. Mit der Notierung von Fonds an der Börse Hamburg kann eine Fondsorder nunmehr auch limitiert erteilt und mit einer zeitlichen Gültigkeitsangabe versehen werden. Der Handel über die Deutsche Fondsbörse Hamburg vollzieht sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg.

Die Veröffentlichung ist keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten. Der Bericht dient lediglich informatorischen Zwecken. Darüber hinaus bildet die historische Wertentwicklung keine geeignete Indikation für die künftige Performance.

Kay Homann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.fondsboerse-deutschland.de

Weitere Berichte zu: Fondsbörse Fondshandel Wertpapier

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Leichter Anstieg auf neuen Höchstwert
25.09.2019 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Höchstwert trotz Handelskonflikt
27.08.2019 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neuer Werkstoff für den Bootsbau

Um die Entwicklung eines Leichtbaukonzepts für Sportboote und Yachten geht es in einem Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen. Prof. Dr. Stephan Marzi vom Gießener Institut für Mechanik und Materialforschung arbeitet dabei mit dem Bootsbauer Krake Catamarane aus dem thüringischen Apolda zusammen. Internationale Kooperationspartner sind Prof. Anders Biel von der schwedischen Universität Karlstad und die Firma Lamera aus Göteborg. Den Projektbeitrag der THM fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand mit 190.000 Euro.

Im modernen Bootsbau verwenden die Hersteller als Grundmaterial vorwiegend Duroplasten wie zum Beispiel glasfaserverstärkten Kunststoff. Das Material ist...

Im Focus: Novel Material for Shipbuilding

A new research project at the TH Mittelhessen focusses on the development of a novel light weight design concept for leisure boats and yachts. Professor Stephan Marzi from the THM Institute of Mechanics and Materials collaborates with Krake Catamarane, which is a shipyard located in Apolda, Thuringia.

The project is set up in an international cooperation with Professor Anders Biel from Karlstad University in Sweden and the Swedish company Lamera from...

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2019

14.10.2019 | Veranstaltungen

10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership an der Leibniz Universität Hannover

14.10.2019 | Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Latest News

How to control friction in topological insulators

14.10.2019 | Physics and Astronomy

The shelf life of pyrite

14.10.2019 | Earth Sciences

Shipment tracking for "fat parcels" in the body

14.10.2019 | Health and Medicine

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics