Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wien: Änderung der Mautordnung ab 1. Mai 2007

30.04.2007
LKW-Maut: Mindestaufladebetrag bei GO-Boxen von EUR 45,00 auf EUR 75,00 angehoben

Die Maut für alle Fahrzeuge über 3,5 t. kann in Österreich auf einfache und bequeme Weise durch Abbuchung von einem elektronischen Fahrzeuggerät, der sogenannten GO-Box, bezahlt werden.

Es existieren zwei unterschiedliche Bezahlungsarten: Das Pre Pay und das Post Pay Verfahren. Beim Post Pay Verfahren erhält der Fahrzeughalter regelmäßig im Nachhinein eine Abrechung über die zu bezahlende Maut. Beim Pre Pay Modus wird vor Fahrtantritt ein Guthaben auf die GO-Box aufgebucht, vergleichbar mit einem Wertkarten-Handy. Diese Zahlungsvariante kann bar oder mittels Maestro-, Kredit- oder Tankkarte durchgeführt werden. Die GO-Box wird um EUR 5.- ausgegeben.

Durch eine Änderung der Mautordnung wird ab morgen der Mindestaufladebetrag für ein Mautguthaben von bisher EUR 45,00 auf EUR 75,00 angehoben. Der maximale Aufladebetrag bleibt mit EUR 500,00 weiterhin gleich.

"Wir erwarten uns von dieser Maßnahme den Vorteil, dass unsere Kunden vermehrt die GO-Boxen retournieren, um die darauf verbliebenen höheren Mautbeträge zurückgezahlt zu erhalten", erläutert Klaus Schierhackl, Geschäftsführer der ASFINAG Maut Service GmbH. "Der höhere Grad an zurückgegebenen GO-Boxen führt durch das Geräterecycling auch zu merklich geringeren Kosten für die ASFINAG."

"Seitens ASFINAG wurde eine Analyse über die Entwicklung der Pre Pay Restguthaben durchgeführt. Diese hat gezeigt, dass jene Guthaben, welche auf den Boxen verbleiben und nicht mehr aufgelöst werden, die Anschaffungskosten der GO-Boxen nur zu 58 % decken. Die Anschaffungskosten der nicht retournierten Geräte belaufen sich auf etwa 3 Mio. EUR. Derzeit ist davon auszugehen, dass diese GO-Boxen seitens der Kunden nicht mehr aufgelöst und daher auch die GO-Boxen nicht mehr retourniert werden,"so Klaus Schierhackl.

Darüber hinaus führte die Überlegung zu dieser Änderung dazu, dass die Mautkosten bei Fahrten durch Österreich in der Regel nicht höher sind als der derzeit geltende Mindestaufladebetrag. Zudem wird gerade im Hinblick auf die Wenigfahrer der Abwicklungsaufwand vermindert, da Wenigfahrer in der Regel häufig keinen genauen Überblick über die tatsächlich anfallenden Mautwerte haben ("Habe ich genügend Mautguthaben auf der GO-Box aufgeladen oder nicht?"). Die Vorteile der höheren Mindestaufladebeträge dürften somit einen eventuellen Entgang an Zinsen beim Kunden merklich überwiegen.

Rückfragehinweis:

ASFINAG
Mag. Marc Zimmermann
Leiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher
Tel: +43 (0) 50108-10831
Fax: +43 (0) 50108-10832
Mobil: +43 664 320 59 60
mailto:marc.zimmermann@asfinag.at

Marc Zimmermann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.asfinag.at

Weitere Berichte zu: Maut Mautordnung Mindestaufladebetrag

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Hochschule Karlsruhe kann künftig mit mobilem 360°-Kamerasystem Straßenverkehr erforschen
14.08.2018 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

nachricht Sozialpsychologische Einflussfaktoren der Verkehrsmittelwahl in Wiesbaden
06.08.2018 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bionik im Leichtbau

17.08.2018 | Verfahrenstechnologie

Klimafolgenforschung in Hannover: Kleine Pflanzen gegen große Wellen

17.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art

17.08.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics