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Untersuchung der Kooperationsmöglichkeiten der Häfen Düsseldorf und Neuss

11.02.2002


Die Häfen in Düsseldorf und Neuss, nur durch den Rhein voneinander getrennt, müssen sich einem starken Wettbewerb durch die umliegenden Häfen stellen. Die geographische Nähe bietet Ansatzpunkte für eine Kooperation beider Häfen. Ziel des Projektes war daher, die Entwicklungsmöglichkeiten beider Häfen zu untersuchen und mögliche Synergiepotenziale durch eine Kooperation zu identifizieren, um durch die Ausnutzung dieser Synergiepotenziale die Stellung beider Häfen im Markt zu verbessern und innovative Verkehrsangebote zu ermöglichen.

Das Fraunhofer IML führte für beide Häfen getrennt eine SWOT-Analyse durch (Strength, Weaknesses, Opportunities, Threats). Hierdurch wurde aus neutraler Sicht ein klares Bild der derzeitigen Stärken und Schwächen sowie der zukünftigen Chancen und Risiken beider Häfen gewonnen
Die gute trimodale Anbindung (Schiff, Bahn, LKW) bildet einen wichtigen Faktor für die stärkere Ausrichtung hin zu einem Güterverkehrszentrum. Logistische Zusatzdienstleistungen rund um den Container und eine Ausdehnung der Aktivitäten der hafeneigenen Eisenbahn bieten die wichtigsten Potenziale für die künftige Entwicklung. Insbesondere beim Flächenmanagement kann durch eine Kooperation diese knappe Ressource effektiver genutzt werden. Daher wurde eine Kooperation beider Häfen empfohlen und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung einer Kooperation geben den weiteren Weg vor.

Dipl.-Ing. Stefan Schmidt | idw

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