Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3D-Drucker fertigt Fußballschuhe

09.02.2006


Laserscan leistet Vorarbeit für Maßanpassung


Laserscan ermöglicht perfekt angepasstes Modell

... mehr zu:
»3D-Drucker »Fußballschuh »Schuhe

Schlecht sitzende Schuhe könnten schon bald der Vergangenheit angehören. Das britische Unternehmen Prior 2 Lever hat einem Bericht von NewScientist http://www.newscientist.com zufolge einen Manufakturprozess entwickelt, mit dem maßgeschneiderte Schuhe auf Basis eines 3D-Laser-Fußscans erzeugt werden können. Die Umsetzung des virtuellen 3D-Modelles übernimmt ein spezieller 3D-Drucker, der mittels nylonbasierten Materials die angestrebte Schuhform ausmodelliert. Die Innovation soll zunächst bei Fußballspielern der britischen Premier League und anderen Spitzensportlern zum Einsatz kommen. In einem weiteren Schritt soll die Technologie aber auch einem breiteren Markt neue kommerzielle Möglichkeiten offerieren.

"In der Industrie wurde die von uns verwendete Technologie bisher vor allem für den schnellen Prototypenbau eingesetzt. Wir gehen einen Schritt weiter und haben die Technologie auf die Manufaktur-Ebene gehoben, die als klares Ziel das Endprodukt für den Kunden hat", erklärt Prior 2 Lever-Geschäftsführer Greg Lever-O’Keefe im pressetext-Interview. Das Verfahren biete größtmögliche kreative Freiheit, was die individuelle Gestaltung und Anpassung von Produkten angehe. "Spitzensportler sind in erster Linie an einer optimalen Funktionalität interessiert. Durch unsere Zusammenarbeit mit Sportmedizinern und Orthopädie-Experten sowie die individuell durchgeführten Belastungsanalysen können wir jenen ein perfekt zugeschnittenes Produkt liefern", so Lever-O’Keefe.


Der Preis für ein derartiges Paar Hightech-Schuhe lässt sich derzeit noch sehen. Für die komplette Fertigung inklusive Laser-Fußscan und Belastungsanalyse muss man abhängig von den gestellten Anforderungen mit etwa 2.500 Britischen Pfund (rund 3.600 Euro) rechnen. In Zukunft will man auch große Markenhersteller für die innovative Sache gewinnen. "Wir sehen uns nicht als Konkurrenten, sondern eher als Innovationslieferanten, die gerade im Bereich der Sportartikelerzeugung für professionelle Spitzensportler interessante Inputs liefern können", meint Lever-O’Keefe. Darüber hinaus glaubt er, dass billige 3D-Fertigungsmaschinen in mittlerer Zukunft auch in Straßenshops oder gar als Heimanwendung zum Einsatz kommen könnten.

Martin Stepanek | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://artschool.newport.ac.uk/smartclothes/wearablefutures_programmeDay2.html

Weitere Berichte zu: 3D-Drucker Fußballschuh Schuhe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neues, umweltschonendes Laserbeschichtungsverfahren senkt Herstellungskosten elektrischer Kontakte
21.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Mit Polyphosphat gegen die Plastikberge in den Weltmeeren
03.09.2018 | Fachhochschule Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics