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Wie intelligent sind intelligente Medien wirklich?

09.05.2017

Wenn das Smartphone nicht nur erkennt, wer man ist, sondern auch, was man fühlt / Einladung zum Think-Tank am 18.5.2017

Smarte Medien sind längst viel mehr als ein Handy, das den Standort bestimmen kann, oder ein Rechner, der aufgrund vorangegangener Kaufentscheidungen personalisierte Angebote macht.

Smarte Medien der Zukunft können nicht nur Signale verarbeiten, sie erkennen auch verstärkt die Bedeutung hinter diesen Signalen. Das könnte zum Beispiel bedeuten, dass ein Musiker seinem Handy eine Melodie vorsingt und dieses anschließend den Notensatz für das entsprechende Instrument zur Verfügung stellt.

Wie intelligent smarte Medien heute und in Zukunft wirklich sind und wo diese smarten Medien in der Wirtschaft eingesetzt werden, damit beschäftigt sich der diesjährige Think-Tank, zu dem die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. und die Industrie- und Handelskammer Berlin einladen:

Zeit: Donnerstag, 18. Mai 2017, 18 Uhr
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude,
Lichthof

Drei Experten auf dem Gebiet der Entwicklung und Nutzung von intelligenten Medien berichten in allgemeinverständlichen Kurzvorträgen aus ihren Forschungsbereichen an der TU Berlin. Anschließend diskutieren sie zusammen mit drei Vertretern aus der Wirtschaft und dem Publikum über mögliche Einsatzszenarien dieser Techniken, Chancen und Risiken.

„Musik verstehen. Wie Algorithmen die musikalische Kommunikation von Markenwerten ermöglichen“, ist der Titel des Kurzvortrags von Prof. Dr. Stefan Weinzierl, Leiter des Fachgebiets Audiokommunikation an der TU Berlin. Markenattribute wie zum Beispiel „Sportlichkeit“, „Eleganz“ oder auch „Verlässlichkeit“ können durch musikalische Inhalte und deren akustische Eigenschaften repräsentiert werden.

Der kulturelle Kontext der Hörerinnen und Hörer spielt dabei eine wichtige Rolle. Aus diesen Erkenntnissen könnte zukünftig ein Verfahren entwickelt werden, mit dem Marken und Marketing-Agenturen aus großen Musikarchiven automatisiert zum jeweiligen Markenprofil passende Musiktitel identifizieren und daraus selbstständig eine passende „Instore“-Beschallung generieren, die potentielle Käuferinnen und Käufer beeinflusst.

„Intelligente Kommunikation und Interaktion mit Medien“, lautet der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Sebastian Möller, Leiter des Quality and Usability Labs am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik. Er beschäftigt sich unter anderem damit, welche Erkenntnisse ein Smartphone zum Beispiel mit Hilfe der Spracherkennung oder anderer multimodaler Daten auch über den jeweiligen emotionalen Zustand des Nutzers ziehen kann. In seinem Vortrag zeigt er die technischen Möglichkeiten auf und spiegelt sie an den Bedürfnissen, um wirklich optimale und intelligente Erfahrungen zu produzieren.

Prof. Dr. Thomas Sikora ist der Leiter des Fachgebiets Nachrichtenübertragung an der TU Berlin und spricht über: „Wie Algorithmen Bilder lesen – Anwendungen der Mustererkennung in der Bildkommunikation“. Dabei wird er unter anderem Erkenntnisse aus einem Projekt präsentieren, bei dem mit Kameraüberwachung auf Autobahnen experimentiert wurde. So könnten zum Beispiel die aufgenommenen Bilder eines Unfalls automatisch analysiert und ausgewertet werden. Polizei und Feuerwehr wären dann schon vorab informiert, wie viele Einsatzkräfte vor Ort benötigt werden.

Programm:

18:00 Uhr Grußwort
Prof. Dr.-Ing. Jürgen Starnick, stellv. Vorsitzender der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin

18:05 Uhr Eröffnung
Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß, Vizepräsident für Studium und Lehre der TU Berlin

18:10 Uhr Vortrag
Prof. Dr. Stefan Weinzierl, Leiter des Fachgebiets Audiokommunikation
„Musik verstehen. Wie Algorithmen die musikalische Kommunikation von Markenwerten ermöglichen“

18:25 Uhr Vortrag
Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller, Leiter des Quality and Usability Lab
„Intelligente Kommunikation und Interaktion mit Medien“

18:40 Uhr Vortrag
Prof. Dr.-Ing. Thomas Sikora, Leiter des Fachgebiets Nachrichtenübertragung
„Wie Algorithmen Bilder lesen – Anwendungen der Mustererkennung in der Bildkommunikation“

18:55 Uhr Podiumsdiskussion
Teilnehmerin und Teilnehmer:
• Prof. Dr. Stefan Weinzierl, Leiter des FG Audiokommunikation
• Prof. Dr.-Ing. Sebastian Möller, Leiter des FG Quality and Usability Lab
• Prof. Dr.-Ing. Thomas Sikora, Leiter des FG Nachrichtenübertragung
• Frau Dr. Silke Borgstedt, Direktorin Sozialforschung, Sinus-Institut
• Dr. Holger Kirchhoff, Head of Research, zplane.development GmbH & Co. KG
• Dr. André Beyer, Geschäftsführer, Crowdee GmbH Berlin

Moderation: Katharina Jung, Wissenschaftsjournalistin
ca. 19:30 Uhr Fragen aus dem Publikum
ca. 20:00 Uhr Stehempfang

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Stefanie Terp
TU Berlin
Stabsstelle Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Alumni
+49 (0)30 314-23922
pressestelle@tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

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