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Stadtentwicklungsexperten aus ganz Deutschland treffen sich zum Erfahrungsaustausch in Nürnberg

08.04.2010
Experten aus dem gesamten Bundesgebiet diskutieren vom 5. bis 7. Mai 2010 in Nürnberg über Möglichkeiten der künftigen städtischen Entwicklung

Im Mai treffen sich auf Einladung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu), Berlin, und der Stadt Nürnberg Fachleute aus dem gesamten Bundesgebiet zum Difu-Jahrestreffen der Stadtentwicklungsexperten. Sie werden im Rahmen des jährlich in wechselnden Städten stattfindenden Erfahrungsaustausches zur Stadterneuerung und Sozialplanung am Beispiel der Stadt Nürnberg aktuelle Fragen der Stadt-(teil)entwicklung, der Sanierung, des Denkmalschutzes sowie der Denkmalpflege diskutieren und sich vor Ort einen Eindruck über die Aktivitäten der Stadt verschaffen.

Der vom Difu - dem größten Stadtforschungsinstitut Deutschlands - bereits zum 40. Mal durchgeführte Erfahrungsaustausch dient als bundesweites Kommunikationsforum. Er soll die Umsetzung sozialer und städtebaulicher Ziele - unter anderem durch die Präsentation guter Beispiele - verbessern. Im Rahmen des Treffens werden vor Ort erfolgreiche städtebauliche Beispiele, aber auch Problemlagen und mögliche Lösungsstrategien in den Handlungsfeldern Stadtentwicklung, Sanierung und Stadtumbau vor dem Hintergrund verschiedener Förderprogramme präsentiert und erörtert.

Stadterneuerung und Stadt(teil)entwicklung unterliegen in Nürnberg Rahmenbedingungen, die durch einen anhaltenden ökonomischen und technologischen Strukturwandel (Flächenstilllegungen, Werksschließungen) gekennzeichnet sind, der zwar erhebliche Anpassungsprobleme mit sich bringt, aber auch neue Chancen eröffnet. In Reaktion hierauf werden unterschiedliche Strategien der Aufwertung, Revitalisierung, Modernisierung und Bestandssicherung verfolgt. So betreibt die Stadt Nürnberg in großem Umfang Sanierungsverfahren (u.a. neun abgeschlossene bzw. abzuschließende sowie ein laufendes Verfahren) und setzt Fördermittel der verschiedenen Programme (teilweise mit räumlichen Überlagerungen) ein: u.a. Soziale Stadt (vier Gebiete, eines in Vorbereitung, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren (ein Gebiet), Ziel-II-Förderung (ein Gebiet). Nürnberg blickt dabei auf lange und wegbereitende Erfahrungen in der behutsamen Stadterneuerung zurück.

Großes Augenmerk wird in der Nürnberger Stadtentwicklung aktuell auf die Begleitung des Strukturwandels in der Weststadt, die Behebung des Strukturgefälles innerstädtischer Quartiere und die Entwicklung sinnvoller Nachnutzungen für die immer zahlreicheren, brachliegenden innenstadtnahen Bahnflächen gelegt.

Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind:

Integrierte Stadtentwicklung

· Von der behutsamen Stadterneuerung bis zur Sozialen Stadt
· Baukultur und Stadtidentität im öffentlichen Raum
· Nationale Stadtentwicklungspolitik und das Projekt "koopstadt"
· Urbane Lebensqualität
· Profilierung der Innenstadt
· Altstadt für alle
Stadtumbau West
· Vision Weststadt: Experimente und Kreativität
· Strukturwandel durch große Werksschließungen
· Auswirkungen auf die gesamtstädtische Entwicklung
· Ökonomische Innovation und kreative Milieus
· Hybride Konversion
. Wohnen in der Nische
Soziale Stadt
· Programmgebiete der Sozialen Stadt
· Besondere Nutzergruppen in der Stadt
· Übergang Schule Beruf
· Internationale Drehscheibe Südstadt
Der Teilnehmerkreis setzt sich aus den Bereichen Stadterneuerung, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Sozialplanung und Stadtteilmanagement, Stadtentwicklung und Stadtplanung sowie aus Wohnungsbau-, Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaften

Leitung: Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss, Dr. Angela Uttke

Tagungsort: Katharinensaal, Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg

Teilnehmergebühr: 15.- Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten, 75.- Euro für alle anderen Teilnehmer/innen.

Die Kosten für die Kaffeepause sowie den Mittagimbiss am Donnerstag sind im Teilnehmerbeitrag enthalten. Weitere Kosten für Essen, Fahrt, Übernachtung und den Segelausflug tragen die Teilnehmer/innen selbst.

Anmeldung und Anfragen: Sylvia Bertz, Deutsches Institut für Urbanistik, Zimmerstraße 15, 10969 Berlin, Telefon: 030/39001-258, Telefax: 030/39001-268, E-Mail: bertz@difu.de.

Weitere Informationen im Netz
http://www.difu.de/veranstaltungen/2010-05-05/40-interkommunaler-erfahrungsaustausch-zur-stadterneuerung.html
Kurzinfo: Deutsches Institut für Urbanistik
Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ist als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum die Forschungs-, Fortbildungs- und Informationseinrichtung für Städte, Kommunalverbände und Planungsgemeinschaften. Ob Stadt- und Regionalentwicklung, kommunale Wirtschaft, Städtebau, soziale Themen, Umwelt, Verkehr, Kultur, Recht, Verwaltungsthemen oder Kommunalfinanzen: Das 1973 gegründete unabhängige Berliner Institut - mit einem weiteren Standort in Köln (Bereich Umwelt) - bearbeitet ein umfangreiches Themenspektrum und beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Ebene praxisnah mit allen Aufgaben, die Kommunen heute und in Zukunft zu bewältigen haben. Der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. ist alleiniger Gesellschafter des in der Form einer gemeinnützigen GmbH geführten Forschungsinstituts.

Sybille Wenke-Thiem | idw
Weitere Informationen:
http://www.difu.de

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