Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Meeresleuchten, Klimawandel, Küstenmeere Afrikas – Spannende Vielfalt bei „Warnemünder Abenden 2019“

24.06.2019

Am 04. Juli 2019 gehen sie erneut an den Start, die beliebten „Warnemünder Abende“ am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). An acht Sommerabenden im Juli und August nehmen Wissenschaftler*innen des IOW und befreundete Forschende alle Ostsee-Interessierten wieder mit auf spannende Entdeckungsreise, präsentieren aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit und freuen sich auf lebhafte Diskussionen mit dem Publikum. Die Vortragsreihe findet immer donnerstags ab 18.30 Uhr im IOW statt, der Eintritt ist frei.

Beim diesjährigen Programm gibt es – wie immer – viel Neues zu entdecken, über das „kleine Meer vor unserer Haustür“ aber auch über dessen Grenzen hinaus. Es wird um klimatische Veränderungen in der Ostseeregion seit der letzten Eiszeit gehen und wie durch ihre Erforschung mit Hilfe computergestützter Klimamodelle die Vorhersage zukünftiger Klimawandelfolgen verbessert werden kann.


Ostsee - das ist viel mehr als nur ein schönes Urlaubsmeer. Wie aufregend das Ökosystem Ostsee aus Sicht der Forschung sein kann - das zeigt die neue Auflage der "Warnemünder Abende".

IOW / R. Prien

Es geht um das Schlüsselelement Phosphor, unverzichtbar für Menschen und alle anderen Lebewesen und um die Frage, was es mit der Meeresumwelt und anderen Ökosystemen macht, wenn es dort in zu großen Mengen vorhanden ist.

Winzige, wunderschön leuchtende Meeresalgen, die allerdings bei massenhaftem Auftreten giftige Algenblüten bilden können, und landpflanzenähnliche Armleuchteralgen, die zwar nicht leuchten, aber empfindlich auf Veränderungen des Umweltzustandes reagieren, beschäftigen die Meeresökologen genauso wie tierische Einwanderer und deren Rolle im empfindlichen Ökosystem der Ostsee.

In zwei Vorträgen wird die Entwicklung der Meeresforschung selbst beleuchtet, unter anderem mit der wechselvollen Geschichte des Forschungsschiffes PROFESSOR ALBRECHT PENCK vom ersten Forschungsschiff der DDR zum jetzigen Rettungsschiff auf dem Mittelmeer.

Alle Termine, Themen und Referenten dieses Sommers finden Sie wie immer auch unter http://www.io-warnemuende.de/warnemuender-abende.html.

Die Veranstaltungen finden jeweils donnerstags um 18:30 Uhr im großen Vortragssaal des IOW, Seestraße 15, in Warnemünde statt. Diesen erreichen Sie über den Haupteingang des Instituts am Kurpark.

Termine 2019:

04.07.2019
Ein Meer? Ein großer See?
Wie die wechselvolle Ostsee-Vergangenheit den Blick für die Zukunft schärft
Florian Börgel, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

11.07.2019
Das Warnemünder Forschungsschiff PROFESSOR ALBRECHT PENCK – die wechselvolle Geschichte vom Vermessungsschiff zum Rettungsschiff
Dr. Wolfgang Matthäus, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

18.07.2019
Deutsche Meeresforschung im 20. Jahrhundert – ein Zeitzeuge berichtet
Prof. Dr. Gotthilf Hempel, Gründungsdirektor Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

25.07.2019
Ein Schlüsselelement der Umwelt: Phosphor.
Forschungsergebnisse vom Leibniz-WissenschaftsCampus Rostock
Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

01.08.2019
Viel Leben mit wenig Sauerstoff – Forschung im Benguela Auftriebsgebiet
Dr. Martin Schmidt, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

15.08.2019
Meeresleuchten – schön aber gefährlich?
Biolumineszente Algen und ihre Blüten in der sich verändernden Ostsee
Dr. Anke Kremp, Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

22.08.2019
Tierwelt der Ostsee im Wandel – Rückkehrer und Neubürger
Dipl. Biol. Ines Martin, Deutsches Meeresmuseum Stralsund

29.08.2019
Auf dem Weg an Land: Armleuchteralgen
Prof. Dr. Hendrik Schubert, Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften

Fragen zu der Vortragsreihe beantworten:
Dr. Sandra Kube | Tel.: 0381 – 5197 104 | sandra.kube@io-warnemuende.de
Dr. Barbara Hentzsch | Tel.: 0381 – 5197 102 | barbara.hentzsch@io-warnemuende.de

Kontakt IOW-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:
Dr. Kristin Beck | Tel.: 0381 – 5197 135 | kristin.beck@io-warnemuende.de
Dr. Barbara Hentzsch | Tel.: 0381 – 5197 102 | barbara.hentzsch@io-warnemuende.de

Das IOW ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, zu der zurzeit 95 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung gehören. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Bund und Länder fördern die Institute gemeinsam. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute etwa 19.100 MitarbeiterInnen, davon sind ca. 9.900 WissenschaftlerInnen. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,9 Mrd. Euro.

www.leibniz-gemeinschaft.de

Dr. Kristin Beck | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht 4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart
10.02.2020 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Im Focus: Making the internet more energy efficient through systemic optimization

Researchers at Chalmers University of Technology, Sweden, recently completed a 5-year research project looking at how to make fibre optic communications systems more energy efficient. Among their proposals are smart, error-correcting data chip circuits, which they refined to be 10 times less energy consumptive. The project has yielded several scientific articles, in publications including Nature Communications.

Streaming films and music, scrolling through social media, and using cloud-based storage services are everyday activities now.

Im Focus: Nanopartikel können Zellen verändern

Nanopartikel dringen leicht in Zellen ein. Wie sie sich dort verteilen und was sie bewirken, zeigen nun erstmals hochaufgelöste 3D-Mikroskopie-Aufnahmen an BESSY II. So reichern sich bestimmte Nanopartikel bevorzugt in bestimmten Organellen der Zelle an. Dadurch kann der Energieumsatz in der Zelle steigen. „Die Zelle sieht aus wie nach einem Marathonlauf, offensichtlich kostet es Energie, solche Nanopartikel aufzunehmen“, sagt Hauptautor James McNally.

Nanopartikel sind heute nicht nur in Kosmetikprodukten, sondern überall, in der Luft, im Wasser, im Boden und in der Nahrung. Weil sie so winzig sind, dringen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Flexibles Fügen und wandlungsfähige Prozessketten: der Schlüssel für effiziente Produktion

17.02.2020 | Interdisziplinäre Forschung

AgiloBat: Batteriezellen flexibel produzieren

17.02.2020 | Energie und Elektrotechnik

Nierenkrebs an der Wurzel packen

17.02.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics